Beim Betfred British Masters hosted by Danny Willett sind alle deutschen Golfer am Cut gescheitert. Auf einen deutschen Sieg auf der European Tour müssen wir somit weiter warten. Auch der Traum vom Ryder Cup rückt wieder ein Stück in die Ferne.

Martin Kaymer, Marcel Schneider, Nicolai von Dellingshausen, Max Schmitt, Max Kieffer, Sebastian Heisele und Bernd Ritthammer – sie alle hatten Hoffnungen auf den Sieg oder zumindest eine Top-Platzierung beim Betfred British Masters hosted by Danny Willett. Doch keiner der deutschen Spieler schaffte es über den zweiten Spieltag hinaus.

Kaymer kann nicht an Top-Leistung anknüpfen

Ab dem British Masters verdoppeln sich die Punkte für die Ryder-Cup-Qualifikationslisten. Derzeit sieht es für Kaymer äußerst schwierig aus, in das Feld des europäischen Teams zu rücken. Der Deutsche hatte eine Woche vor der PGA Championship, die er 2010 für sich entscheiden konnte, besonders hohe Ziele. Mit Rundenergebnissen von 74 und 76 musste er sich allerdings geschlagen geben und kann nicht an seine Top-Leistung von der Austrian Open anknüpfen.

Auch bei Kieffer und von Dellingshausen scheint nach ihren Höhenflügen der Wurm drin zu sein. Nachdem Kieffer in den vergangenen Wochen zweimal und von Dellingshausen einmal fast schon Siegesluft schnuppern durften, konnten sie ihre Top-Form in den darauffolgenden Turnieren nicht halten und scheiterten nun auch in England am Cut. Ob überhaupt ein deutscher Spieler im Ryder Cup zu sehen sein wird, wird sich am Ende der Qualifikationszeit im August zeigen. Dafür müssen sie sich alle allerdings bis dahin noch ordentlich ins Zeug legen.

Wiesberger aktuell unter den Top Ten

Erfreulichen Nachrichten gibt es allerdings von Bernd Wiesberger. Der Österreicher liegt derzeit mit dem geteilten achten Platz in den Top Ten des Turniers und hat noch Hoffnung auf den Sieg. Auch Matthias Schwab liegt mit nur einem Schlag mehr als Wiesberger und dem geteilten 16. Rang gut im Rennen.

An der Spitze der Rangliste befinden sich derzeit drei britische Spieler: Calum Hill und Robert MacIntyre aus Schottland sowie Richard Bland aus England teilen sich mit sieben unter Par den ersten Rang. MacIntyre galt bereits im Vorfeld des British Masters als einer der Top-Favoriten für das Turnier. Wer auch für den Rest der Veranstaltung die Nerven behalten und überzeugen kann, wird sich in den kommenden beiden Runden zeigen.

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