Die Bälle werden immer wieder in eine willkürliche Richtung geschlagen, bis der Korb leer ist. Genau das macht vor allem Golfanfängern oft am meisten Spaß. Das Golfspiel verbessert dieses Training auf der Driving Range allerdings nicht.

Auf Driving Ranges weltweit ist oft das gleiche Spielchen zu sehen. Golfer schlagen einen Ball nach dem anderen gen Himmel – ohne jeglichen Plan. Für die Amerikaner ist es das „scrape and hit-Prinzip“ (kratzen und schlagen), dass zwar Spaß macht, für die Entwicklung des eigenen Spiels aber nur wenig bringt.

Daher sollte die Trainingseinheit auf der Range effektiv genutzt werden. Denn dort besteht die perfekte Möglichkeit, an seiner Technik zu feilen und vor allem das lange Spiel zu verbessern. Neben dem Spaß daran, Bälle möglichst weit zu schlagen, nutzen viele Spieler dort auch nur ihren Lieblingsschläger. Das Spiel mit den Schlägern zu optimieren, die einem nicht besonders liegen, sollte auf der Driving Range der Anspruch sein.

Das Ziel nicht aus den Augen verlieren

Vorausgesetzt, die Schläge werden korrekt ausgeführt, wird sich das schnell auf die Präzision, Koordination und auch die Kraft auswirken. Ein Vorteil von Range-Bällen: Da sie oft eine geringere Qualität besitzen, fliegen sie etwa 10 Prozent kürzer, weshalb für eine bestimmte Distanz mehr Kraft aufgewendet werden muss.

Auch auf der Driving Range sollte das Ziel nicht aus den Augen verloren werden. Wichtig ist dafür, sich ein Ziel zu suchen oder auch abzustecken und den Ball möglichst nah am Endpunkt zu platzieren. Für ein besseres Ballgefühl bietet es sich an, das erklärte Ziel nicht nur mit dem passenden Schläger anzuvisieren.

Planmäßiges Training für den Erfolg

Der Ball fliegt einfach nicht dahin, wo er hinsoll: Wenn Fehler beim Schwung auftauchen, kann das durch eine falsche Grundlage ausgelöst sein. Ist die Ausrichtung des Körpers oder der Griff am Schläger über einen längeren Zeitraum falsch, wird das oft verinnerlicht und ist nur mit Mühe und möglicherweise Traineranleitung wieder zu beheben.

Schlägerwahl, Spieltechnik und Zielsetzung werden sich schnell auf Genauigkeit und Reichweite auswirken. Ein gezieltes Training auf der Driving Range ist für ein besseres Handycap das A und O.

Titelbild: DoubletreeStudio – stock.adobe.com

Kommentar hinterlassen

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.