Golf-Club Aldruper Heide – der freundliche Landclub

Lange Golfstrecke mit vielen Bäumen an den Seiten

Einmal pro Jahr pilgern golfbegeisterte Prominente in den freundlichen Landclub im Münsterland. In diesem Jahr findet bereits zum zehnten Mal der berühmt Krimi-Cup der Ausrichter Jan-Joseph Liefers und Werner Schulze-Erdel statt, um mit Golf viel Geld für einen guten Zweck zu sammeln. Aber auch sonst lohnt sich ein Besuch im Golf-Club Aldruper Heide.

Ein Stück nördlich der Domstadt Münster liegt der Golf-Club Aldruper Heide. Gegründet wurde der Club im Jahr 1990 mitten im Golfboom und erfreut sich seitdem großer Beliebtheit. Mit heute rund 900 Mitgliedern ist er eine feste Größe im Münsterland und zieht dank seines interessanten Platzes auch viele Greenfee-Spieler an.

Benannt ist der Club nach der regionalen Heidelandschaft, in die die Golfbahnen geschickt eingefügt sind. Der sandreiche Boden und das tendenziell mildere Klima sorgen dafür, dass selbst im Winter meistens auf Sommergrüns gespielt werden kann. Die Vegetation spiegelt das Umland wider und passt perfekt zum harmonischen Gesamtbild.

Abwechslungsreiche und weitläufige 18 Loch Anlage

Der Platz ist insgesamt sehr eben und lässt sich gut zu Fuß bewältigen. Lediglich an zwei, drei Bahnen gibt es leichte Erhöhungen, die dann tatsächlich auch besonders auffallen und gleichzeitig spielerisch eine interessante Abwechslung bedeuten.

Meistens sind die Golflöcher von Wald und Sträuchern begleitet, in aller Regel aber bieten die Fairways ausreichend breite Landezonen. Trotzdem spielen sich mehrere Abschläge optisch schwer, weil es durch einen eher schmalen Korridor geht, bevor man das breitere Fairway erreicht. Andere Bahnen verlaufen an einer drohenden Ausgrenze entlang, so dass auch an diesen Löchern Präzision vor Länge geht.

Geländebedingt sind einige Löcher räumlich voneinander getrennt, so dass man mehrfach einen etwas längeren Weg vom Grün bis zum nächsten Tee zurücklegt. Allerdings wandert man jeweils durch einen kleinen Laubwald, was eine nette Abwechslung bedeutet und gerade im Sommer auch ein wenig Schatten.

Wenig Wasser, dann aber im Spiel

Auf der gesamten Anlage gibt es insgesamt nicht allzu viel Wasser, das kommt dafür aber richtig ins Spiel. Gleich mehrmals wird das Grün von einem vorgelagerten oder seitlichen kleinen See beschützt, womit das Anspiel besonders herausfordernd wird. Loch eins gibt dazu einen Vorgeschmack, denn das erste Grün fällt auch noch zum davor liegenden Wasser hin ab.

Die Kombination Loch drei und vier bildet in Summe das optische Highlight des Platzes und kommt damit dem klassischen Signature Hole am nächsten. Loch drei ist ein langgezogenes Par 5 mit einem scharfen Dogleg rechts um einen großen See. Der hat eine Fläche von rund 100 x 200 Metern und muss zum Anspiel aufs Grün im Grunde fast immer überquert werden.

Das vierte Grün dann liegt auf einer Halbinsel von Wasser umringt, da sich links noch ein weiterer kleiner Teich gesellt. Dadurch wirkt der Eingang zum Grün zusätzlich optisch sehr schmal und nötigt dem Spieler am Abschlag dieses mittleren Par 3 gehörig Respekt ab. Das Kurzgemähte selbst ist leicht buckelig und fällt zu allen Seiten ab.

Spannende Herausforderungen für alle Spielstärken

Der Platz des Golf-Clubs Aldruper Heide ist kein leichter Golfplatz. Die Löcher warten mit sehr verschiedenen Herausforderungen auf, die auch erfahrene Spieler begeistern werden. Für Abwechslung sorgen die sehr unterschiedlichen Längen der Löcher und das interessante Layout.

Golfanfängern werden vor allem durch einige engere Abschläge und die wasserreichen Löcher besonders schwierige Aufgaben gestellt, die aber dennoch mit Konzentration, Mut und etwas Glück gemeistert werden können.

Nicht nur wegen des Krimi-Cup ist der Golf-Club Aldruper Heide also einen Besuch wert, zumal auch Gastfreundschaft großgeschrieben und sowohl vom Club als auch den Mitgliedern gelebt wird.

Fotos: Olaf Genth

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