Golf-Entfernungsmesser: Diese Modelle solltest Du vergleichen – Gastbeitrag von Marc Görlich / Golfangebote 24.de

Golf-Entfernungsmesser: Diese Modelle solltest Du vergleichen – Gastbeitrag von Marc Görlich / Golfangebote 24.de

Auf dem Platz, im Training oder bei Turnieren sind Golf-Entfernungsmesser immer wieder Dreh- und Angelpunkt vieler Diskussionen. Die Genauigkeit und das Handling sind die wohl häufigsten Argumente und Vorwände, weshalb der Ball nicht auf dem Grün gelandet ist. Marc Görlich vom Vergleichsportal Golf-Angebote 24 hat für 123golfsport.de verschiedene Entfernungsmesser auf die Probe gestellt.

Marc Görlich ist leidenschaftlicher Golfer und Gründer des Vergleichsportals Golf-Angebote 24. Hier können Golfer die günstigsten Angebote verschiedener Shops finden. Als Gastautor von 123golfsport.de schreibt Marc über Equipmentthemen.

Durch intensive Vergleiche verschiedener Modelle konnten wir feststellen, worauf es bei einem guten Golf-Entfernungsmesser wirklich ankommt und welche Aspekte über die Versprechen der Hersteller hinaus beachtet werden sollten. Um bei dem breiten Angebot die Übersicht zu behalten, werden in diesem Beitrag vier Modelle vorgestellt.

Garmin Approach Z82

Ein beliebter Golf Entfernungsmesser ist seit einiger Zeit der Approach Z82 des Herstellers Garmin. Diesen findet man immer häufiger im Equipment ambitionierter und professioneller Golfer, da hier eine Abweichung von gerade einmal 0,25 Metern auf bis zu 1.200 Meter garantiert wird. In unserem Test hat sich die sechsfache Vergrößerung besonders bei gutem Wetter positiv von den folgenden Modellen abgehoben. Hier war eine klare Sicht auf die Flagge möglich. Weiterhin haben uns das GPS und die „Find my Garmin“-App überzeugt.

Foto: Golf-Angebote 24

Die Haptik des Z82 geht mit dem Prädikat „durchschnittlich“ über die Ziellinie. Garmin macht hier nichts besonders schlecht, vollbringt aber auch keine Wunder. Wir hätten uns eine Tasche, Schlaufe oder einen Magneten gewünscht, wie es bei anderen Herstellern üblich ist. Die Details sind es, die im direkten Vergleich zwischen Garmin und den Produkten von Bushnell den Unterschied machen.

Bushnell Tour V5 Shift

Der zweite Hersteller in unserem Test schickt mit dem Tour V5 Shift einen nahezu ebenbürtigen Konkurrenten ins Rennen. Bushnell ist mit einer höheren Abweichung von bis zu einem Meter und einer Reichweite von nur 1.000 Metern auf dem Datenblatt schwächer. Dies können wir im Test jedoch kaum bis gar nicht bestätigen, da hier mit der visuellen Rückmeldung und der Vibration ein ähnlich hochwertiges Ergebnis erzielt werden kann.

Foto: Golf-Angebote 24

Besonders durch  den geringeren Preis kann der Tour V5 im Vergleich zum Garmin Approach Z82 punkten. Wer eine längere Strecke messen möchte, sollte zum Z82 greifen. Ist die helle Optik bei spätabendlichen Spielen entscheidend, lohnt sich eher der Tour V5 Shift von Bushnell. Damit sprechen die beiden Geräte zwei verschiedene Gruppen von Golfern an. Der V5 Shift überzeugt dennoch dank der Slope-Switch-Technologie mit seinem Steigungsalgorithmus und hat damit im Gesamtbild den entscheidenden Vorteil.

Bushnell Pro XE

Was wir trotz Tragetasche beim Tour V5 Shift vermisst haben, bringt der PRO XE mit sich: die magnetische Bite-Cart-Halterung bei erhöhter Reichweite und Vergrößerung. Hier lässt sich mit einer siebenfachen Vergrößerung sowie optischen und visuellen Signalen gut arbeiten. Ein Handschmeichler für kleine Hände ist der PRO XE durch sein 12,5 cm langes Gehäuse zwar nicht, die Funktion überzeugt allerdings klar. Uns ist aufgefallen, dass hier aus den Engpässen des Vorgängers gelernt wurde. Das Ergebnis ist ein IPX7 wasserdichter Golf-Entfernungsmesser mit ausgereiften Features.

Foto: Golf-Angebote 24

Wie anfangs erwähnt, ist besonders die magnetische Halterung eine gern gesehene Ergänzung zum Tragen am Gürtel. Wer bei einem Golf-Entfernungsmesser auf eine Hintergrundbeleuchtung des Displays nicht verzichten will, ist beim PRO XE richtig. Auch der „Pinseeker“ (Flaggensucher) sollte beim Kauf als starkes Argument berücksichtigt werden. Diese Funktion gefiel uns in Verbindung mit dem optischen und haptischen Feedback sehr gut.

Bushnell Hybrid V2

Für Einsteiger und Hobby-Golfer empfehlen wir nach ausgiebigem Test den Bushnell Hybrid V2. Die fünffache Vergrößerung genügt im Einsteigerbereich für die meisten Situationen vollkommen und verschafft bei gerade einmal 0,9 Metern maximaler Abweichung ein Gefühl von Sicherheit beim Messen der Entfernung zur Flagge. Der Hybrid-Laser verfügt über 36.000 vorinstallierte Golfplätze aus 30 Ländern, was ihn zum optimalen Begleiter für Golf-Urlaube und Ausflüge ins Ausland werden lässt.

Foto: Golf-Angebote 24

Trotz abwechselnder Lichtverhältnisse haben wir die Schnellfokussierung schätzen gelernt und wollen diese auch im Nachgang nicht mehr missen. Mit der automatischen Bahnerkennung haben auch Anfänger bei der Berücksichtigung von bis zu vier Hindernissen leichtes Spiel. Das LCD-Display schneidet im Vergleich zu den vorherigen Modellen eher schwach ab. In seiner Preisklasse hat es dennoch eine der besten Ableseeigenschaften und Funktionen. Als ersten Golf-Entfernungsmesser können Anfänger und Gelegenheitsspieler ohne große Sorgen auf den Hybrid V2 von Bushnell setzen.

Die eigenen Bedürfnisse zeigen einem den Weg

Jeder Golf-Entfernungsmesser hat seine individuellen Vor- und Nachteile. Aus diesem Grund sollten einem die persönlichen Vorlieben bereits vor dem Kauf verraten, was dem Gerät abverlangt wird. So lassen sich klare Prioritäten setzen und die Auswahl lässt sich eingrenzen. Wir empfehlen daher, sich einen Eindruck über die verschiedenen Modelle zu verschaffen und diese bei Bedarf selbst ausführlich im eigenen Spielverhalten zu testen. Dem optimalen Schlag mit perfekt gemessener Entfernung steht dann nichts mehr im Weg.

www.golf-angebote24.de

Titelbild: Markus – stock.adobe.com

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