135 Wochen befand Dustin Johnson sich insgesamt an der Spitze der Weltrangliste. Seit einigen Monaten scheint der Golf-Star jedoch nicht mehr an die vergangenen Leistungen anknüpfen zu können. Dennoch zählt der 37-Jährige bereits jetzt zu den stärksten Spielern, die der Golfsport je hervorbrachte.

27 professionelle Siege verzeichnet Dustin Johnson bislang. Darunter sind mit den Masters und der US Open bereits zwei Major-Trophäen und sechs gewonnene World Golf Championships, bei denen er sich als einziger Spieler der Golfgeschichte alle vier WGC-Trophäen sichern konnte. Er tritt damit in die Fußstapfen von Golf-Ikone Tiger Woods, der während seiner Karriere nur einen WGC-Titel mehr holte.

Nachdem Johnson 2007 durch die Qualifying School der Wechsel ins Profilager gelang, fuhr er bereits am Ende seines Rookie-Jahres 2008 seinen ersten Sieg auf der PGA Tour ein. Dass dies kein Einzelfall bleiben sollte, stellte der US-Amerikaner nur vier Monate später sicher, als er sich beim AT&T Pebble Beach National Pro-Am mit vier Schlägen Vorsprung auf Mike Weir an die Spitze der Rangliste spielte.

Johnson zog sich aufgrund persönlicher Probleme zurück

Dank fortwährend starker Leistungen rückte der Profi sowohl im FedEx Cup Ranking als auch in der Weltrangliste immer weiter vor und ließ Golfgrößen hinter sich. 2012 zog Johnson sich zunächst eine Verletzung zu, die ihn für zwei Monate in die Knie zwang. Als er dann auf die Tour zurückkehrte, fand er nur schwer den Anschluss und verpasste bei zahlreichen Turnieren den Cut. Dennoch überzeugte er beim FedEx St. Jude Classic mit einer Erstplatzierung.

2014 erlebte Johnsons Karriere einen Tiefpunkt und der Golf-Star zog sich aufgrund persönlicher Probleme aus dem Tour-Geschehen zurück. Medien berichteten daraufhin von mehrfach positiven Drogentests. Erst im Februar 2015 kam er zurück auf die PGA Tour. Nachdem er einige Cuts verpasste, holte er sich bei der WGC-Cadillac Championship seinen zweiten WGC-Titel.

Im darauffolgenden Jahr gelang Johnson dann der erste Coup, indem er mit der US Open sein erstes Major-Turnier gewann. Zwei weitere Siege sollten im selben Jahr folgen und 2017 wurde mit vier Triumphen die stärkste Saison seiner bisherigen Karriere.

Deshalb kletterte der US-Amerikaner 2017 zum ersten Mal an die Spitze der Weltrangliste und verweilte dort für 64 ununterbrochene Wochen, was die fünftlängste Zeit in der Geschichte der Weltrangliste ist. In den folgenden Jahren schaffte er es immer wieder an die Spitze und musste den Platz des besten Spielers der Welt zuletzt an Jon Rahm abgeben.

Titelbild: Getty Images

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