Beim Andalucía Masters im Real Club Valderrama konnte sich Matt Fitzpatrick gegen die Konkurrenz durchsetzen und durfte seinen siebten European Tour-Titel feiern. Aus spanischer Sicht sah das Leaderboard weniger stark aus als noch bei der Open de España in der Vorwoche.

Mit Matt Fitzpatrick hat ein Engländer den Kurs des Real Club Valderrama am vergangenen Wochenende erfolgreich bestritten. Nach einer finalen 69er Runde standen sechs unter Par auf seiner Scorekarte und er gewann das Andalucía Masters mit drei Schlägen Vorsprung auf die Zweitplatzierten Min Woo Lee und Sebastian Soderberg.

Das Ergebnis erscheint mit Blick auf die Konkurrenz besonders stark. Nur 14 Teilnehmer beendeten das Turnier unter Par, was auch in diesem Jahr wieder verdeutlicht, welchen Herausforderungen sich die Spieler im Real Club Valderrama stellen müssen.

Das bekam auch Jon Rahm zu spüren, denn der Weltranglistenerste schlug sich mit Rundenergebnissen von 78 und 74 nach dem zweiten Tag ins Aus. Mit Pablo Larrazábal hat es nur ein Spanier in die Top 20 geschafft. Rafa Cabrera Bello, der sich in der Vorwoche den Titel bei der Open de España sicherte, teilt sich mit elf weiteren Spielern den 25. Rang. Damit konnte keiner der spanischen Teilnehmer so überzeugen, wie vor dem Turnier erwartet wurde.

Kaymers Traum ging nicht in Erfüllung

Aus deutscher Sicht verlief das Turnier auch nicht gerade wie geschmiert. Während Marcel Siem den Cut verpasste, schafften es Maximilian Kieffer und Martin Kaymer ins Wochenende. Doch auch dort blieben sie über Par und so musste Kieffer mit dem 63. und Kaymer mit dem geteilten 60. Platz vorliebnehmen.

Letzterer hatte vor dem Turnier große Ambitionen auf den Titel gezeigt. Der Real Club Valderrama ist einer seiner Lieblingskurse und steht ganz oben auf seiner Liste der Plätze, auf denen er während seiner Karriere gewinnen möchte. Dieses Mal hat es nicht gereicht, doch Kaymer wird sicher weiter an seinem Traum festhalten.

Titelbild: European Tour

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