Golfen mit Blick auf Bodensee und Alpen: Der Golf-Club Lindau-Bad Schachen, Teil 1

Blick über einen Golfplatz, im Hintergrund ein Kirchturm und Berge

Im Schatten der Alpen, unweit des östlichen Ufers des Bodensees, befindet sich die 18-Loch-Anlage Lindau-Bad Schachen. Kennzeichen dieses Parklandkurses sind Höhenunterschiede, breite Fairways und schöne Ausblicke auf die Naturhighlights dieses Landstrichs.

Der 5706m lange Kurs ist als Par 71 ausgelegt und teilt sich in zwei Bereiche. An Tee 1 startet man in den unterhalb des Clubhauses gelegenen Platzteil. Sehr schön ist das Loch drei angelegt. Dieses kurze Par 3 (117m von gelb) wird durch den sog. Klosterweiher geteilt, der vor dem ondulierten Grün liegt. Hier ist Präzision gefragt, damit der Ball kein Opfer des Wassers wird oder jenseits des Grüns im Aus landet.

Abwechslungsreiches Platzlayout mit reizvollen Bahnen

Topographisch anspruchsvoll zeigt sich die siebte Spielbahn. Vor allem Golfer*innen, die es gewohnt sind in eher ebenem Gelände unterwegs zu sein, werden hier erstmals körperlich gefordert. Im Verlauf der Bahn geht es bergauf, sodass das Grün am Ende, auf einem kleinen Plateau liegend, nicht einsehbar ist.

Eine Allee auf einem Golfplatz

Hat man den „Aufstieg“ gemeistert geht es auf den zweiten Platzteil. Nach dem achten Loch folgt ein kleiner Fußmarsch, auf dem eine Bundesstraße überquert werden muss. Der Bau dieser Verkehrsverbindung in den 1980’er Jahren hatte eine Platzumgestaltung zur Folge, die heute noch im Platzlayout sichtbar ist.

Halfway-House lädt zum Verweilen ein

Nach dem 9. Loch erwartet die Golfer*innen das gemütliche Halfway-House. Hier kann man seine Runde unterbrechen und sich bei Snacks und Kaltgetränken für die zweiten Neun wappnen. Aber hier gilt es, die besonderen Regelungen zum Weiterspielen zu beachten, die per Aushang geregelt sind! Ansonsten verliert man seinen Platz in der Startreihenfolge.

Eine Kiosk-Bude auf einem Golfplatz

Zurück auf dem Kurs spielen sich die nächsten Bahnen flüssig. Der zwölfte Abschlag, von dem man auf ein Dogleg nach links den Ball ins Spiel bringt, hat es allerdings in sich. In Verlängerung des ersten Bahnabschnitts befindet sich im Knick ein Reiterhof. Um die Reiter*innen vor verirrten Bällen zu schützen, wurde in der „Landing Zone“ ein großes Fangnetz gespannt. Dies wird bestimmt schon manch unerwünschtes „Zusammentreffen“ beider Sportarten verhindert haben!

Traumhafter Weitblick am 17. Abschlag

Hat man den Platz fast bewältigt, so wird man am Abschlag des 17. Lochs mit einem wundervollen Blick über den Bodensee und auf die Alpen belohnt. Auch wenn Baukräne aktuell den Blick etwas trüben wird sicher jede*r Golfer*in hier einen Augenblick verweilen und die Fernsicht genießen. Noch einmal den Hang hinab und auf der 18. Bahn wieder hoch erreicht man schließlich das Clubhaus. Hier warten schmackhafte, regionale Speisen und warme bzw. kalte Getränke auf die Sportler*innen. Zudem bietet die Clubhausterrasse eine schöne Aussicht auf das 18. Grün und einen Weitblick auf den See und die Alpen.

Fotos: Frank Biller

Weitere Texte von Frank Biller lest ihr auch auf seinem persönlichen Blog http://www.derfreizeitgolfer.de/

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