Im April präsentierte Michelle Wie West die rosa-blauen Pullover mit LPGA-Logo der „HoodieforGolf“-Kampagne und seitdem schnellen die Verkaufszahlen in die Höhe. Mit solch einem Erfolg hat die 31-Jährige wohl kaum gerechnet.

Die Intention ist klar: Die Kampagne soll die Sichtbarkeit des Frauengolfs und -sports im Allgemeinen erhöhen. Wie sich bereits nach kurzer Zeit herausstellte, unterstützen zahlreiche Menschen dieses Ziel. Mehr als 10.000 Pullover wurden bereits verkauft und die LPGA Tour lässt am laufenden Band neue Exemplare produzieren.

Unterstützung aus aller Welt

„Wir hatten keine Ahnung, wie beliebt der Pullover wird und wir sind so dankbar für all die Unterstützung und das Interesse“, so Wie West. Einen erheblichen Teil des Erfolgs führt die Proette auf die sozialen Medien zurück. Unterschiedliche Plattformen konnten zu Werbezwecken genutzt werden und so schnell sowohl Fans der Tour als auch zahlreiche Athleten und Prominente erreichen. Auch die größeren Größen des Pullovers wurden in rauen Mengen gekauft, worüber Wie West besonders erfreut ist. „Es ist so toll, all die Männer zu sehen, die Fans der LPGA sind und die Pullover tragen.“

Der Start der Kampagne verlief besonders erfolgreich und schon bald sah man die Pullover an etlichen Golf-Stars aus aller Welt – Frauen wie Männer. Mit der Kampagne wollen die LPGA und Botschafterin Wie West das oftmals nicht mehr zeitgemäße Bild des Golfsports ändern und den Frauensport mehr in den Fokus rücken. „Wir werden oft versteckt. Wir werden oft ausgelassen oder über uns wird nicht berichtet“, so die 31-Jährige über den Unterschied zwischen Frauen- und Männergolf.

Für mehr Diversität im Golfsport

Daneben soll die „HoodieforGolf“-Kampagne ebenfalls für mehr Diversität im Golfsport stehen. Deshalb kommt der Gewinn der verkauften Pullover der LPGA Renee Powell Foundation und der Clearview Legacy Foundation zugute, die sich für die Teilnahme und Stärkung von farbigen Mädchen und Frauen einsetzen.

Bill Powell war der erste Afroamerikaner, der einen Golfclub in Ohio gründete und seine Tochter Renee Powell die erste afroamerikanische Frau, die auf der LPGA Tour abschlug. „Für mich ist es so wichtig, die Geschichte mit der Zukunft zu verbinden. Ich fühle mich nicht nur geehrt, sondern bin auch stolz darauf, ein Faktor zu sein, der das Aussehen dieses Spiels verändert. Nur wenn kleine Mädchen jemanden sehen der so aussieht wie sie, werden sie selbstbewusster und trauen sich, sich einzubringen und etwas Neues auszuprobieren“, so Powell, gerührt, dass die Wahl auf ihre Stiftungen fiel.

Foto: LPGA ProShop

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