Insbesondere Golfeinsteiger stoßen häufig auf die Frage, wann es an der Zeit für einen Chip oder einen Pitch ist? Die Antwort darauf ist simpler als viele vermuten.

Zunächst sollten Spieler in ihr Training immer wieder das Pitchen und Chippen einbauen, um so ein Gefühl für beide Techniken zu bekommen. Nur so können sie mit der Zeit feststellen, welcher Schlag ihnen besser liegt und bei welchem sie sich sicherer fühlen. Wer das weiß, ist schonmal einen ganzen Schritt weiter.

Denn in vielen Situationen auf den Grüns ist beides möglich. Wirft man einen Blick auf die großen internationalen Touren, wird schnell klar, dass die Profis meist die schwierigere Variante von beiden wählen. Doch damit sollten sich insbesondere Anfänger nicht vergleichen. Zum Einstieg reicht es zunächst aus, auf sein eigenes Gefühl zu hören und den Schlag zu machen, der ein besseres Ergebnis vermuten lässt.

Golfer setzt zum Pitch an
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Die Entfernung zum Grün spielt eine Rolle

Vor der Wahl der Technik sollten die Golfer das Grün erst einmal genau unter die Lupe nehmen und Breaks und Konturen rund um die Fahne mit in die Entscheidung einbeziehen. Wer diese nicht rein aus einem Gefühl heraus treffen kann, der sollte sich die Unterschiede des Pitches und Chips noch einmal in Erinnerung rufen.

Eignet sich ein eher kurzer und flacher Annäherungsschlag in Richtung der Fahne, sollte der Spieler sich für den Chip entscheiden. Hat der Spieler noch kaum Erfahrung, ist dieser Schlag etwas sicherer als der Pitch, denn durch die Putt-artige Pendelbewegung hat er deutlich mehr Kontrolle über den Ball. In dem Fall, dass der Ball kurz vor dem Grün liegt, eignet sich der Chip also besser als der Pitch.

Dieser kommt nämlich in der Regel dann zum Einsatz, wenn ein Hindernis die freie Bahn auf das Grün versperrt. Mit einem Pitching Wedge oder Sand Wedge finden die Bälle mit einer kurzen Roll- und einer langen Flugphase ihren Weg in Richtung der Fahne.

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