Er hat es schon wieder getan! Bernhard Langer hat zum sechsten Mal den Charles Schwab Cup nachhause geholt. Damit untermauerte er seinen Ausnahmestatus auf der PGA Tour Champions.

Es wurde dramatisch beim Tour-Finale. Der wohl größte deutsche Golfer aller Zeiten, musste die Charles Schwab Cup Championship nämlich unter starken Rückenschmerzen absolvieren. Langer stand nach eigener Auskunft kurz vor der Aufgabe, doch er biss die Zähne zusammen und spielte das Turnier. Trotz des buchstäblichen Handicaps reichte es immerhin noch am Samstag mit einer 63 (-8) für die geteilt beste Runde im Phoenix Country Club.

Allerdings konnte er dieses Niveau nicht über alle vier Runden halten. Mit 272 (-2) reichte es für Langer am Ende zu einem respektablen 17. Platz. Nun richteten sich alle Augen auf seinen Verfolger Jim Furyk (USA). Immerhin ging dieser als Führender in den Finaltag. Die letzte Runde lief aber für Furyk nicht mehr so gut – ob es die Nerven waren? Jedenfalls notierte er mit 71 (Par) seinen mit Abstand schlechtesten Durchgang. Für Furyk bedeutete dies den geteilten fünften Platz bei dem Turnier sowie den verpassten Gesamtsieg.

Langer eine Inspiration für Sportler in höherem Alter

Das Event in Phoenix, Arizona entschied ein anderer Gigant der internationalen Golfszene: Phil Mickelson zeigte sich in bestechender Form. Mit 65, 67, 68 und 65 blieb er in allen vier Runden deutlich unter Par, holte sich am Finaltag souverän die Führung und gab sie nicht mehr her. Am Ende war er mit -19 einen Schlag besser als der Australier Steven Alker.

Langer gab sich nach seinem Sieg bescheiden. Er bedankte sich bei Frau, Sohn und Enkel, gratulierte Mickelson zum Turniersieg und bedankte sich bei Furyk für das spannende Saisonfinale: „Wie knapp das war. Ein Birdie auf der 18 und er würde jetzt hier stehen.“

„Wenn du für etwas Leidenschaft verspürst, dann tu es. Das ist der Schlüssel, um auch im höheren Alter noch besser zu werden“, antwortete Langer auf die Frage, was er Menschen über 60 raten würde, die immer noch Ziele erreichen wollen.

Titelbild: AFP

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