In der kommenden Woche ist Major-Woche. Das Kiawah Island Golf Resort öffnet seine Tore für die PGA Championship. Wir blicken zurück auf einige der erinnerungswürdigsten Momente.

Nur noch eine Woche, bis die Golf-Stars auf dem Ocean Course im Kiawah Island Golf Resort um das zweite Major des Jahres kämpfen und sich Golf-Fans auf jede Menge Unterhaltung freuen dürfen. Spannend und überraschend ging es bereits bei den vergangenen Ausgaben der PGA Championship zu, weshalb wir jetzt in Erinnerungen an einige der spektakulärsten Momente schwelgen.

Jack Nicklaus trotzt der Hitze

Mit bereits zwei Major-Titeln von der US Open und dem Masters im Gepäck ging es für Jack Nicklaus 1963 zur PGA Championship. Damals war noch nicht klar, dass er der erfolgreichste Golfer der Major-Geschichte werden würde.

Bei der PGA Championship 1963 war vor allem eins präsent: Temperaturen um die 40 Grad, die den Golfern das Spiel nicht unbedingt leichter machten. Nicklaus ließ sich davon jedenfalls nicht beirren und gewann das Major mit zwei Schlägen Vorsprung auf den Zweitplatzierten Dave Ragan Jr. Nicklaus konnte die PGA Championship noch vier weitere Mal für sich entscheiden.

Tiger Woods im Major-Playoff

2000 strebte Tiger Woods die Titelverteidigung bei der PGA Championship an und es schien gut für ihn zu laufen. Doch Bob May konnte sich offenbar ebenfalls vorstellen, die Trophäe mit nach Hause zu nehmen. Mit erfolgreichen 18 unter Par ging der US-Amerikaner ins Clubhaus und schnupperte beinahe schon Siegesluft.

Das Problem war: Woods beendete sein Spiel ebenfalls mit 18 unter Par und so ging es für die beiden Spieler ins Playoff. Nach drei Löchern stand der Gewinner mit Woods fest.

Arnold Palmer bringt Lee Trevino Glück

Viermal konnte Lee Trevino sich bei einem Major vor Jack Nicklaus an die Spitzenposition setzen,so auch 1974 bei der PGA Championship. Trevino hatte bei diesem Turnier eine ordentliche Portion Glück mit im Gepäck und zwar von Golf-Legende Arnold Palmer. Denn in dem Haus, das Trevino für die Major-Woche gemietet hatte, fand er einen Arnold-Palmer-Putter der Marke Wilson und nutzte diesen direkt für sein Spiel. Scheint funktioniert zu haben.

Brooks Koepka verteidigt Major-Titel

Mit sieben Schlägen Vorsprung auf die Konkurrenz startete Brooks Koepka in den finalen Sonntag bei der PGA Championship 2019. Nie zuvor in der Geschichte des Major ging ein Spieler mit solch einem Vorteil in die letzte Runde. Im Laufe des Spiels verringerte sich der Abstand allerdings bis auf einen Schlag und der Golfer fürchtete um den Sieg. Doch Koepka behielt die Nerven und konnte das Major mit zwei Schlägen Vorsprung auf Dustin Johnson gewinnen und seinen Titel verteidigen.

Davis Love III erhält ein Zeichen vom Himmel

1997 war die 12. Saison auf der PGA Tour von Davis Love III und er konnte bereits zehn Titel sein Eigen nennen. Das Einzige, was ihm noch fehlte, war eine Major-Trophäe. Bei der PGA Championship im besagten Jahr sollte es dann endlich so weit sein: Love gewann mit fünf Schlägen Vorsprung auf den Zweitplatzierten Justin Leonard. Am letzten Loch des Turniers im Winged Foot Golf Club lochte er seinen letzten Ball ein, während über ihm ein großer Regenbogen erschien. Eeinige sahen es als Zeichen, das Loves verstorbener Vater vom Himmel sendete.

Foto: Getty Images

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