Teamplay-Zeit auf der PGA Tour! Das Zurich Classic of New Orleans steht vor der Tür und erfreut sich aufgrund seines besonderen Formats großer Beliebtheit.

Nach all den Einzel-Kämpfen auf der PGA Tour ist es Zeit für etwas Abwechslung. Nicht immer war das Zurich Classic ein Team-Event. Erst vor vier Jahren änderten die Veranstalter das Format und gaben dem Turnier eine besondere Note. Das Standard-Einzel-Zählspiel wurde zum Zwei-Mann-Team-Turnier und erfreut sich seitdem ganz besonderer Beliebtheit. Die gebotene Ernsthaftigkeit verliert die Zurich Classic dabei allerdings nicht. Im Gegenteil: Die Profis spielen sowohl um ein saftiges Preisgeld als auch eine Menge FedExCup-Punkte.

Wie läuft das Turnier ab?

Im Teilnehmerfeld der Zurich Classic sind 80 Spieler der PGA Tour zu sehen. Die Top-Spieler dürfen sich dabei einen Partner für das Turnier aussuchen, der in jedem Fall eine Spielberechtigung für die PGA Tour besitzt oder im Vorfeld eine Sponsoreneinladung erhalten hat. Nach dem zweiten Spieltag erfolgt wie gewohnt der Cut und die 35 besten Teams können in der dritten und vierten Runde gegeneinander antreten.

Innerhalb des Team-Formats unterscheiden sich zwei Spielweisen. Die erste und dritte Runde werden im Fourball-Modus gespielt, was bedeutet, dass jedes Team-Mitglied seinen eigenen Ball spielt und am Ende das beste Ergebnis in die Wertung eingeht. Die zweite und vierte Runde spielen die Zweierteams im Foursome-Format. Dabei wechseln sich die Teammitglieder mit den Schlägen ab, bis sie den Ball ins Loch befördert haben.

Welche Golfprofis teen gemeinsam auf?

Unter anderem werden folgende Paare beim Zurich Classic im TPC Louisiana gemeinsam auf die Bahn gehen:

Jon Rahm – Ryan Palmer

Henrik Stenson – Justin Rose

Collin Morikawa – Matthew Wolff

Danny Willett – Tyrell Hatton

Xander Schauffele – Patrick Cantlay

Kevin Kisner – Scott Brown

Marc Leishmann – Cameron Smith

Mit Jon Rahm und Ryan Palmer strebt das Gewinner-Duo aus 2019 die Titelverteidigung an, da das Turnier im Vorjahr aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden musste. Experten schätzen derzeit insbesondere Schauffele und Cantlay als eines der stärksten antretenden Pärchen ein. Cantlay hat bislang bei keiner Austragung des Team-Events gefehlt und hat sich in diesem Jahr Schauffele, der stets mit konstanten Leistungen überzeugen kann, an die Seite geholt. Doch auch Leishman und Smith stehen aufgrund Top-Platzierungen in Augusta hoch im Kurs.

Golffans dürfen sich jedenfalls auf etwas Abwechslung bei dem Turnier freuen, das schon fast etwas Ryder-Cup-Atmosphäre mit sich bringt. Und eben genau das war auch der Grund für die Umgestaltung des Formats. „Wir haben gesehen, welch großer Beliebtheit sich die zweijährlich stattfindenden Mannschaftswettbewerbe wie der Ryder Cup und der World Cup of Golf erfreuen. Wir sind der Meinung, dass die Fans diese Art von Wettbewerb gerne als festen Bestandteil der Saison sehen wollen“, so Andy Pazder, Chief of Operations der PGA Tour.

Foto: Getty

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