Zuletzt durfte man Macklemore beim AT&T Pebble Beach bestaunen, nun hat der Hip-Hop-Künstler eine eigene Golfmode-Kollektion auf den Markt gebracht, mit der er eine ganz bestimmte Botschaft vermitteln will.

Wem die bisherige Golfmode zu langweilig war und wer sich schon lange nach mehr Farbe und Muster auf der Bahn sehnt, der sei auf Macklemores neustes Projekt verwiesen. Der Rapper wurde über Nacht offenbar zum Modedesigner und entwarf unter dem Namen „Bogey Boys“ mal eben eine Golfmode-Linie.

Erinnerungen an die 70er und 80er kochen hoch

Was darf dabei natürlich nicht fehlen? Der von Macklemore in „Thrift Shop“ selbst besungene Vintage-Stil, der das Hipster-artige Aussehen des Musikers eindeutig prägt. Die Liebe zum Secondhand-Shopping hat ihn überhaupt erst seine Leidenschaft für den Golfsport entdecken lassen.

„Als ich 17 war, lebte ich in New York City und besuchte die Kunstschule. Ich ging in Secondhand-Läden und kam mit alten Golf-Outfits zurück – karierte Hosen, Tartanjacken, Pullover“, so der Künstler gegenüber dem Online-Magazin „Golf Digest“.

Damit war der Grundstein der Idee einer eigenen Golfmode-Linie bereits gesetzt und 20 Jahre später wurde daraus Realität. Einen besonderen Einfluss auf die „Bogey Boys“-Kleidung hatte die Golfmode aus den 70er und 80er Jahren. Macklemore wollte etwas kreieren, das es in den modernen Geschäften so nicht gibt.

„Bogey Boys“-Mode soll für mehr Diversität sorgen

Außerdem war es ihm wichtig, dass die Kleidung nicht nur Erinnerungen an alte Zeiten hervorruft, sondern vor allem ein Fortschritt für den Golfsport ist. Noch immer brächten viele die Sportart mit der weißen, reichen und meist männlichen Gesellschaft und einer gewissen Exklusivität in Verbindung. Dem versuchen Organisationen und Golfer mit zahlreichen Inklusionsprojekten bereits verstärkt entgegenzuwirken.

Auch Macklemore möchte mit seiner Marke mehr Diversität im Golfsport verkörpern. Der Musiker glaubt daran, dass Mode eine Vermittlungsfunktion hat. Die bunten, dem Stil der 70er und 80er nachempfundenen Kleidungsstücke sollen zeigen, dass im Golfsport jeder seinen eigenen Platz finden kann und sich nicht in ein bestimmtes Schema einfügen muss.

Foto: Getty Images

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