Eins ist sicher: Langweilig wird es im Golfsport am kommenden Wochenende auf keinen Fall. Während die Herren sich um das saftige Preisgeld des FedEx Cup streiten, geht es für die Damen in den Kontinentalvergleich. Spannung und Unterhaltung sind da vorprogrammiert.

Sollten die Damen der LPGA Tour und Ladies European Tour sich beim diesjährigen Solheim Cup einen ähnlichen Wettkampf wie 2019 liefern, können sich Fans auf ein bis zur letzten Minute spannendes Turnier freuen. Das dramatische Finale, bei dem Suzann Pettersen den entscheidenden Putt meisterte und Europa zum sechsten Mal zum Sieger kürte, hing dem US-amerikanischen Team sicherlich noch lange nach.

In diesem Jahr wollen sie den Heimvorteil im Inverness Club in Toledo, Ohio nutzen und den Pokal in die USA holen. Dabei sind Nelly und Jessica Korda nur zwei Namen aus dem starken Team. Doch genau wie die Kapitänin des europäischen Teams, Catriona Matthew, setzt auch die US-amerikanische Pat Hurst auf eine Mannschaft aus erfahrenen Spielerinnen sowie Rookies.

Als einzige Deutsche konnte sich Sophia Popov dank ihres Sieges bei der Women’s British Open im vergangenen Jahr und ihrer Weltranglistenposition für die Teilnahme am Solheim Cup qualifizieren. Caroline Masson ist in diesem Jahr nach mehrfacher Teilnahme nicht im Feld zu sehen.

Jon Rahm als FedEx-Cup-Favorit

Und auch bei den Herren hat die Spannung nun ihren Höhepunkt erreicht, denn mit der Tour Championship steht das Saisonfinale unmittelbar bevor. Wer den Sieg bei dem Turnier einfahren kann, wird automatisch zum Gewinner des FedEx Cup ernannt und darf sich über einen Jackpot von 15 Millionen US-Dollar freuen.

FedEx Cup Aufsteller auf Golfplatz

Wie bereits in den vorangegangenen Wochen startet Jon Rahm auch am kommenden Wochenende als Top-Favorit in das Turnier. Mit einem Major-Sieg, vier darauffolgenden Top Ten-Platzierungen und der Spitzenposition in der Weltrangliste werden dem Spanier die besten Chancen zugeschrieben. Im vergangenen Jahr konnte Dustin Johnson überzeugen und das satte Preisgeld mit nach Hause nehmen. Sollte er den Titel erneut holen, wäre er der erste Spieler, dem dies gelingt.

Marcel Siem darf optimistisch sein

Neben den beiden prestigeträchtigen Turnieren kommt die Italian Open auf der European Tour etwas zu kurz, obwohl der Austragungsort für viele Spieler bedeutend ist. Denn gespielt wird in dieser Woche im Marco Simone Golf and Country Club, der 2023 Ausrichtungsort des Ryder Cup sein wird.

Maximilian Kieffer, Sebastian Heisele, Martin Kaymer und Marcel Siem sind in Rom mit von der Partie und insbesondere letztere rechnen sich durchaus gute Chancen aus. In der Vorwoche konnten beide Spieler Top-Leistungen erzielen und sind damit guter Dinge. Siem ist derzeit der stärkste Deutsche auf der European Tour, denn seit seinem Comeback schaffte er es bei fünf Teilnahmen ganze viermal unter die Top 25.

Titelbild: AFP / Getty

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