Jeder Golfplatz bringt seine ganz eigenen Hindernisse mit sich. Einige Spielbahnen können selbst Profigolfer an ihre Grenzen treiben. In manchen Fällen erschweren die Witterungsbedingungen das Golfspiel, in anderen sind die Löcher einfach sehr schwer zu erreichen. So auch in dieser Saison.

Jeder Golfplatz hat seinen individuellen Charme, jedes Loch ist individuell. Einige Plätze beinhalten besondere Herausforderungen, die unter anderem hinsichtlich Längen, Wasserhindernissen und Winden den ein oder anderen Profi in dieser Saison zum Schwitzen brachte.

1. Neuntes Loch des TPC Harding Park

Das Par-4-Loch trieb einige der Spieler der PGA Championship in diesem Jahr zur Verzweiflung. Die wenigsten schafften es, den Ball vom Abschlag auf die Spielbahn zu befördern. Nur etwa 42 Prozent von ihnen gelang der Schlag auf das Grün. Wenn zumindest das geschafft war, fiel es einigen jedoch schwer, den Ball mit gezielten Putts in das Loch zu befördern. 

2. 18. Loch des Golf Club of Houston

2019 sollte das 18. Loch des Golf Club of Houston die Teilnehmer der Vivint Houston Open zum letzten Mal bis an ihre Grenzen bringen. Denn seit diesem Jahr ist der Memorial Park die neue Heimat des Turniers. Das Wasser verläuft dicht entlang der linken Seite des Par-4-Lochs, die Bahn ist weniger als 30 Meter breit und tiefe Bunker erschweren das Einlochen zusätzlich.

3. 16. Loch des Muirfield Village Golf Club

Umgeben von Wasser und drei tiefen Bunkern erstreckt sich das 16. Loch im Muirfield Village Golf Club. In der Finalrunde des Memorial Tournament hatten die Spieler mit hohen Windgeschwindigkeiten zu kämpfen, was das Treffen des Grüns noch schwieriger gestaltete als ohnehin schon in den ersten Runden.

Das Par-3-Loch wurde von Jack Nicklaus vor dem Turnier 2011 komplett umgebaut und gilt seitdem als eines der nervenaufreibendsten.

4. Zwölftes Loch der Pebble Beach Golf Links

Kein Wasser, keine Strafräume und nur zwei Bunker – ein Loch könnte sich schwieriger gestalten. Denkt man. Doch das scheinbar einfache zwölfte Loch der Pebble Beach Golf Links entwickelte sich bei der AT & T Pebble Beach Pro-Am zu einem der härtesten. Nur 73 von 223 Spielern trafen das Grün, und am Finaltag lediglich zwölf von ihnen. Somit wurden bei dem Turnier 15 Birdies am Par-3-Loch gespielt.

5. Zwölftes Loch des Torrey Pines Golf Course

Am Par-4-Loch mussten die PGA-Spieler bei der Farmers Insurance Open vor allem eins beweisen: Kraft und Stärke. Für ein erfolgreiches Ergebnis mussten sie der Länge und Steigung des Lochs gewachsen sein. Trotz der Größe des Grüns trafen weniger als 34 Prozent die Fläche.

Kommentar hinterlassen

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.