Abseits der PGA Championship haben am Pfingstwochenende auch weitere internationale Turniere stattgefunden. Auf der LPGA Tour konnte Wei-Ling Hsu ihren ersten Erfolg feiern. Mit Marcel Siem konnte sich außerdem ein deutscher Spieler in den Top Ten auf der Challenge Tour platzieren.

Man verspürte einen Hauch von Historie, als die Spielerinnen der LPGA Tour die letzte Runde der Pure Silk Championship antraten. Auf dem River Course des Kingsmill Resort in Williamsburg hatte Annika Sörenstam vor 13 Jahren ihren 72. und letzten LPGA-Tour-Titel gewonnen. Einige der Proetten hofften am vergangenen Wochenende, in ihre Fußstapfen zu treten und am Ende gelang es Wei-Ling Hsu.

Die Taiwanerin konnte sich in der letzten Runde an die Spitze des Leaderboard spielen und ließ Top-Spielerinnen wie Jessica Korda und Moriya Jutanugarn hinter sich. Mit ihrer abschließenden 68er Runde setzte sie sich von ihren Konkurrentinnen ab und gewann ihren ersten Tour-Titel. 2015 gelang der 26-Jährigen der Eintritt in die erstklassige Tour durch Siege auf der Symmetra Tour.

Esther Henseleit scheitert am Cut

Korda und Jutanugarn hofften, noch einmal an Sörenstams Erfolge anzuknüpfen, denn beide Spielerinnen teilen bereits ein Stück Geschichte mit der Schwedin. Sörenstam und ihre Schwester Charlotta konnten beide Siege auf der LPGA Tour einfahren – und so auch Jessica und Nelly Korda sowie Moriya und und Ariya Jutanugarn.

Moriya Jutanugarn läuft Arm in Arm mit ihrem Caddie über den Platz

Jutanugarn und Korda notierten am Finaltag jeweils eine 70er Runde, was den zweiten und dritten Rang hinter Hsu bedeute. Esther Henseleit war die einzige deutsche Proette im Teilnehmerfeld. Die 22-Jährige scheiterte mit Rundenergebnissen von 77 und 75 allerdings nach der zweiten Runde am Cut. Besser sah es für die Schweizerin Albane Valenzuela aus, die sich dank starker Finalrunde auf dem geteilten 15. Rang platzieren konnte.

Top-Platzierung für Marcel Siem auf der Challenge Tour

Erfreuliche Nachrichten gab es von Marcel Siem, der offenbar wieder zu seinem Spiel gefunden hat und sich auf der Challenge Tour über den vierten Platz freuen konnte. Bei der Dormy Open im Österakers Golfklubb im schwedischen Akersberga konnte Siem nach einigen schwachen Wochen wieder mit den Top-Spielern mithalten.

„Ich bin auf dem richtigen Weg“, so Siem über sein Spiel. Bogey-frei blieb der 40-Jährige zwar nicht, dem Doppelfehler am 15. Loch setzte er allerdings ein Eagle entgegen und das Bogey an der 17 glich er mit einem Birdie aus. In dieser Woche wird Siem unter den Teilnehmern bei Made in HimmerLand im Rahmen der European Tour sein und hoffentlich an seine Top-Leistung aus der Vorwoche anknüpfen.

Fotos: LPGA Tour

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