Obwohl der Konsum von Cannabidiol (CBD) zu Teilen noch immer als Tabu-Thema behandelt wird, gehen einige Golf-Stars öffentlich ganz anders damit um. Durch die ständige Suche nach Leistungssteigerung kam das Cannabinoid immer häufiger ins Gespräch. Können Golfer davon profitieren?

Eins ist jedenfalls klar: Top-Stars wie Bubba Watson, Charley Hoffman und Phil Mickelson schwören auf die Wirkung von CBD auf oder nach der Runde. Während Watson und Hoffman öffentlich in Kooperation mit Sponsoren für den Einsatz des natürlichen Mittels werben, sah Mickelson beim Masters 2019 aus wie ein Teenager, der beim heimlichen Konsum verbotener Substanzen gefilmt wurde.

Bereits seit einigen Jahren leidet der 51-Jährige unter Arthritis, wobei die entzündeten Gelenke für starke Schmerzen sorgen können. Dagegen kann die entzündungshemmende Wirkung des Cannabidiol zum Einsatz kommen. Da die Gelenke beim Golfen doch ordentlich beansprucht werden und deshalb bei dem Ein oder Anderen auch unter der dauerhaften Belastung leiden können, ist die Einnahme des Mittels auf der Runde durchaus eine gute Idee.

Ruhe und Entspannung auf der Runde

Denn insbesondere im Profisport klagen die Spieler immer wieder über Schmerzen – Klassiker sind dabei Rücken, Nacken, Knie und Handgelenke. Anstelle eines Schmerzmittels, das den Schmerz meist nur für eine gewisse Zeit unterdrückt, können Cannabinoide diesen langfristig bekämpfen. „Sie sind in der Lage, die Schmerzweiterleitung an das Gehirn zu unterbinden. So kann der über einen längeren Zeitraum erlernte Schmerz wieder verlernt werden“, so Katharina Farber, die sich als Heilpraktikerin und CBD-Kolumnistin mit dem Einsatz des Naturmittels auseinandersetzt.

In einigen Bereichen ist die Wirkung noch nicht erforscht und ein Heilungsversprechen kann nicht gegeben werden. Doch auch neben dem entzündungshemmenden und entkrampfenden Effekt kann das Pflanzenextrakt beruhigend und entspannend auf die Konsumenten wirken. Insbesondere während einer nervenaufreibenden Runde oder vor einem Turnier kann CBD gegen die Nervosität zum Einsatz kommen.

„Ich schlafe besser und ich fühle, dass sich meine Regeneration verbessert hat. In Bezug auf meine allgemeine Gesundheit fühle ich mich großartig. Ich kann den Unterschied spüren, wenn ich morgens aufstehe und das trägt viel dazu bei“, so Lucas Glover über seine positiven Erfahrungen mit dem Cannabinoid.

Foto: Tinnakorn – stock.adobe.com

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