Der „Golf-Hulk“ ist zurück. Bryson DeChambeau hat das Arnold Palmer Invitational gewonnnen. Der US-Amerikaner ging als Zweiter in den Finaltag, ließ an diesem jedoch seinen Konkurrenten Lee Westwood hinter sich.

Bis zum Sonntag hatte der Brite insgesamt einen Schlag weniger gebraucht als DeCheambeau. Nach einem spannenden Finaltag stand der US-Amerikaner jedoch mit 277 Schlägen (-11) auf dem Leaderboard und Westwood mit 278 (-10). Auf Platz 3 folgt der Kanadier Corey Conners mit 280 Schlägen (-9).

Dabei begann der Finaltag nicht gut für den studierten Physiker DeChambeau. Gleich sein erster Abschlag wurde vom starken Wind nach rechts ins Rough geweht. Der Ball blieb wenige Meter vom Aus entfernt liegen. Dementsprechend musste er einen Bogey an Loch 1 hinnehmen. Dies blieb jedoch sein einziger Schlagverlust am Sonntag.

Denn dann fand der Weltranglistensechste zu seiner Form. Am vierten Loch notierte DeChambeau sein erstes Birdie. Nach einem weiteren Birdie an Loch 6 drehte sich das Kampfgeschick endgültig an Loch 7, als Westwood der Putt aus fünf Metern misslang und der Brite einen Bogey verzeichnete.

Auch bedingt durch die Witterungsverhältnisse wurden am Finaltag vom gesamten Teilnehmerfeld keine Spitzenwerte erzielt. DeChambeau spielte nach Loch 7 eine unauffällige Runde ohne Birdie oder Boogey. Sein Ergebnis von 71 war noch das stärkste an diesem Tag. Genauso gut waren lediglich Andrew Putnam (USA), der auf dem geteilten vierten Rang abschloss sowie der Brite Matt Wallace (T18).

Für Bryson DeChambeau war es bereits der achte Sieg auf der PGA Tour. Der 27-Jährige übernimmt damit die Führung im FedEx-Cup.

Matthias Schmid, der einzige Deutsche im Teilnehmerfeld, verpasste mit zwei 76er-Runden den Cut. Dafür schaffte es der Österreicher Bernd Wiesberger ins Finale. Mit einem Gesamtergebnis von 289 (+1) landete er auf dem geteilten 31. Platz.

(Fotos: AFP)

Kommentar hinterlassen

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.