Es ist wieder soweit: Der TPC Scottsdale öffnet seine Pforten für die Waste Management Phoenix Open. Und die gewohnte Partystimmung am 16. Loch des TPC Scottsdale kommt wohl auch in diesem Jahr auf, denn schließlich sind zu dem Turnier täglich 5.000 Fans zugelassen.

Jährlich kommen die Stars der PGA-Tour durch einen Gang unter der Tribüne auf den Platz. Die Bahn liegt inmitten der Wüste Arizonas und hat Platz für 20.000 Zuschauer. Begeisterte Fans sitzen dicht auf der Tribüne und obwohl Golf gespielt wird, herrscht Fußballfeeling um das etwa 150 Meter lange Loch. Die Veranstaltung, an der derzeit 157 Golfer teilnehmen, wird die letzten Plätze bei den Phoenix Open bestimmen. Die Phoenix Open hat am 01. Februar gestartet und dauert bis kommenden Sonntag an.

Arena-Stimmung oder Trinkgelage?

In einer lauten Atmosphäre feiern die Fans gute Schläge und bestrafen die Spieler bei schlechten. Im Allgemeinen mögen die Profis das 16. Loch, aber nicht alle sind voll und ganz von der Umgebung begeistert. Peter Malnati zumindest findet das Loch nicht stressig. Es sei der einzige Ort, an dem die Spieler sich so fühlen können, wie in einer Arena und es sei ein cooles Gefühl. „Wir nehmen die Energie der Menge auf und umgekehrt“, so der Profigolfer in dem Interview.

Einer anderen Meinung ist Marc Leishman. Wen es nicht störe, von einer Horde Betrunkenen umgeben zu sein und unendlich lange für einen Drink anzustehen, für den mag es okay sein, „aber für mich ist das nichts“, so Leishman bei Golfweek.com.

Während ein normales Ticket schon ab 30 US-Dollar zu ergattern ist, kann man aber auch bis zu 50.000 US-Dollar ausgeben, um den besten Blick auf das 16. Loch zu erhaschen. Der Aufbau der Tribüne dauert ganze sechs Monate, der Abbau zwei Monate. Das alles für eine Woche Spektakel.

Foto: Waste Management Phoenix Open

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