Die European Tour macht derzeit Station in Kenias Hauptstadt Nairobi. Doch warum heißt der Austragungsort der Magical Kenya Open in der vergangenen sowie der Kenya Savannah Classic in dieser Woche eigentlich Karen Country Club? Und was hat das Ganze mit schmalzigen Filmen zu tun?

Der Golfclub ist nach der dänischen Schriftstellerin und Kaffeefarmerin Karen Blixen benannt, deren Leben in Sydney Pollacks Klassiker „Jenseits von Afrika“ verfilmt wurde. Nicht nur Fairway und Rough, sondern auch ein gediegener Wohnort in der Nachbarschaft liegen auf dem Gebiet der ehemaligen Farm von Blixen.

Nachdem Blixen zunächst mit und später ohne ihren adeligen Ehemann 17 Jahre erfolglos versucht hatte, eine wirtschaftliche Kaffeeplantage zu etablieren, verkaufte sie das Land 1931. Der Karen Country Club wurde 1937 gegründet und ist damit eine der ältesten Golfanlagen Kenias. Die Bäume, die schon den Plantagenarbeitern Schatten gespendet haben, prägen noch heute das Erscheinungsbild.

Seit 2019 Gastgeber der Magical Kenya Open

Ansonsten begreift sich der Karen Country Club als familienorientierter Club. Er verfügt über 4.000 Mitglieder, davon 800 Golfer. Neben dem grünen Sport kann auch Squash und Tennis gespielt werden. Der Club verfügt über einen Swimming Pool sowie eine Bowling Bahn. Auch für Veranstaltungen hält der Club exklusive Locations bereit.

2019 war die erste Ausgabe der Magical Kenya Open. Im vergangenen Jahr fiel das Turnier dann den Maßnahmen im Rahmen der Corona-Pandemie zum Opfer. In diesem Jahr wird wegen der Straffung des Terminkalenders auf der European Tour die Kenya Savannah Classic gleich noch hinterher geschoben.

(Foto: European Tour)

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