Die Spieler der PGA Tour treffen sich nach der WGC-Workday Championship in dieser Woche erneut in Florida. Mit dem Arnold Palmer Invitational steht das nächste Highlight im Turnierkalender vor der Tür und öffnet die Pforten für die Golf-Elite.

Bevor es in der kommenden Woche zur Players Championship und damit – neben den Majors – zu einem der wichtigsten Turniere des Golfjahres geht, teen die eingeladenen Spieler der PGA Tour im Bay Hill Club & Lodge auf. Das Arnold Palmer Invitational ist nach der 2016 verstorbenen Golflegende benannt. Seit 1974 war das private Golf-Resort im Besitz von Arnold Palmer und ist seitdem Austragungsort des populären Einladungsturniers.

Tiger Woods konnte dort achtmal beweisen, dass er einer der stärksten Spieler aller Zeiten ist und bedauert seine Abwesenheit in dieser Woche deshalb sicherlich noch einmal mehr. Der 15-fache Major-Sieger erholt sich derzeit von seinen Verletzungen von dem Autounfall in der vergangenen Woche.

Matthias Schmid unter den Golfgrößen

Als einziger deutscher Spieler wurde Matthias Schmid zu dem hochdotierten Event eingeladen. Beim Arnold Palmer Cup im Dezember konnte sich der 23-Jährige dank starker Leistungen für das Turnier qualifizieren. Bereits seit einiger Zeit stehen die Chancen auf eine erfolgreiche internationale Profi-Karriere gut für Schmid. Mit dem Team Deutschland und bei der Einzel-EM konnte er sich bereits zwei EM-Titel sichern und will nun weiterhin auf internationalem Terrain angreifen.

Nach seiner Teilnahme an der Open Championship ist es sein zweiter Auftritt auf der PGA Tour. Wie auch beim Major trifft er beim Arnold Palmer Invitational auf starke Konkurrenz, die es ihm mit Sicherheit nicht einfach machen wird. Tyrrell Hatton konnte den Sieg im Vorjahr einfahren und wird in dieser Woche versuchen, seinen Titel unter anderem gegen Bryson DeChambeau, Justin Rose, Viktor Hovland und Rory McIlroy zu verteidigen. Mit diesem und Francesco Molinari wird Hatton gemeinsam auf die Bahn gehen. Stürmische Bedingungen machten es den Spielern der Tour bei der vergangenen Austragung nicht leicht.

Das zeigt allein der Sieg von Hatton mit dem Ergebnis von vier unter Par, mit dem er einer von nur vier Spielern war, die nach der letzten Runde im Minusbereich waren. Im Vergleich: McIlroy konnte 2018 mit 18 unter Par triumphieren. Das Trio ist jedenfalls stark aufgestellt, denn neben Hatton und McIlroy konnte auch Molinari bereits einmal die Trophäe mit nach Hause nehmen. Seit 2016 ist diese in europäischen Händen, denn mit Matt Every konnte 2015 zuletzt ein US-Amerikaner in Bay Hill gewinnen.

Foto: European Tour

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