Im Abschwung wird der Schläger zum Ball gebracht, um ihn daraufhin im richtigen Treffmoment abzuschlagen. Es ist also die Phase vom höchsten Punkt des Aufschwungs bis zum entscheidenden Moment. Im Treffmoment zeigt sich dann, wie gut der komplette Bewegungsablauf der Schwungtechnik verlaufen ist.

Der Körper funktioniert im Abschwung, wie auch im Aufschwung, als Motor der Rotation und der Beschleunigung. Insbesondere Anfänger machen laut Florian Raggl häufig den Fehler, die Kraft hauptsächlich aus Armen und Schultern und nicht aus der Oberkörperrotation zu nehmen. Anstelle von weiten Distanzen durch die Kraft aus Armen und Schultern geht diese dabei jedoch vielmehr verloren.

Dieselbe Schwungbahn wie beim Aufschwung

Der Schläger sollte im Abschwung idealerweise auf derselben Schwungbahn laufen wie im Aufschwung. Die Wahrscheinlichkeit, den Ball am richtigen Punkt zu treffen, ist dadurch bereits höher. Ein Grundsatz, den sich insbesondere Golfanfänger immer wieder ins Gedächtnis rufen sollten, ist: erst den Ball, dann den Boden.

In der Ausgangsposition für den Abschwung ist der Schläger am höchsten Punkt. Das Gewicht ist etwas stärker auf das rechte Bein verlagert. Die erste Bewegung im Abschwung ist eine leichte Bewegung der Hüfte nach links, womit das Gewicht stärker nach links verlagert wird. Erst danach setzt die Rotation ein und der Spieler führt den Schläger in Richtung Ball.

Check-Punkt im Abschwung

Nach dem Schieben der Hüfte und der Verlagerung des Gewichts nach links empfiehlt Raggl einen weiteren Checkpunkt. Wenn der Schläger im Abschwung in etwa in Höhe der Körpermitte ist, sollte er parallel zum Boden in der Luft liegen. Der linke Arm ist dabei unter dem linken Schultergelenk ausgerichtet. 

Wenn sowohl die Voraussetzungen aus dem Setup und dem Aufschwung stimmen als auch die Checkpunkte, ist die Wahrscheinlichkeit eines Slice oder Hook geringer. Auf den Abschwung folgt dann der Durchschwung mit der Endposition.  

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