Als wohl populärster Golfer aller Zeiten schrieb sich Arnold Palmer in die Geschichte des Sports ein. Er schaffte es, die Menschenmengen auf den Golfplätzen zu begeistern, wie kein anderer. Mit dem Vater als Greenkeeper und professioneller Spieler wurde Palmer das Golfen bereits in die Wiege gelegt.

In den 50er Jahren wurde Sport im Fernsehen immer beliebter und die großen Sender berichteten auch bald schon von den Golfplätzen. Der erste Star dieser Ära war Palmer, der später maßgeblich zur Entstehung des modernen Sportmarketings beitrug. Denn neben dem Gewinn hoher Preisgelder hatte der Golfer Einnahmen durch Werbung sicher und wurde schnell zum Gesicht des Golfsports. Wie sollte es auch anders sein, wenn er schon in den Kinderschuhen auf dem Platz stand.

Sein Vater war Greenkeeper des Latrobe Country Club bei Pittsburgh, dem der Sohn später als Präsident vorstand. Zum ersten Mal fiel Palmer bei seinem Sieg der US Amateur Championship 1954 auf. Bereits vorher konnte er Siege feiern, doch dieser Triumph ermöglichte ihm den Wechsel ins Profilager. Im darauffolgenden Jahr gewann er mit der Canadian Open sein erstes PGA-Turnier. Und das sollte lange nicht sein Einziges bleiben.

Kein Grand Slam für Arnold Palmer

Der Grand Slam blieb Palmer während seiner Karriere verwehrt. Bei der PGA Championship landete die Golf-Legende dreimal auf dem zweiten Platz und es reichte nie für den Sieg. Kaum zu glauben bei der Masse an Triumphen, die Palmer in seinen Jahren als Profi verzeichnete: sieben Major-Titel, 62 PGA Tour Titel und zehn Siege auf der Seniors Tour. Die Fans liebten den Golfer nicht nur wegen seiner Glanzleistungen, sondern auch wegen seiner menschlichen Nähe zu ihnen. Diese Fangemeinde sollte später sogar einen eigenen Namen bekommen.

Durch den freundlichen Umgang mit den Zuschauern bildete sich schnell „Arnie’s Army“. Der Ausdruck kam daher, dass Palmer sich dafür einsetzte, uniformierten Soldaten freien Eintritt zum Augusta National Golf Club zu gewähren. Heute gibt es die „Arnie’s Army Charity Foundation“, die Einrichtungen im Sozial- und Gesundheitswesen unterstützt.

Foto: AFP

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