Wenn das Training an einigen Tagen nicht so richtig laufen will und das Spiel festgefahren scheint, ist es vermutlich an der Zeit für ein wenig Abwechslung. Diese können Golfer mithilfe einiger Übungen leicht in die Trainingseinheit einbauen und das Handicap damit sicherlich sogar runterspielen.

Wer das einstellige Handicap im Auge hat, der sollte beim Training immer mal wieder aus der Komfortzone treten. Routine ist zwar wichtig, doch etwas Abwechslung auf der Driving Range kann das Spiel erheblich nach vorne bringen. Dabei sollten die einzelnen Übungen auf die Bälle abzielen, die weniger gelingen als andere.

Fahnen-Challenge

Um die Treffsicherheit zu trainieren, damit der Ball auch an das ausgewählte Ziel gelangt, können Golfer sich gemeinsam einer Fahnen-Challenge stellen. Dafür finden sich mindestens zwei Spieler zusammen und wählen ein gemeinsames Ziel aus.

Nun muss jeder von ihnen abwechselnd seinen Ball so nah wie möglich an die Fahne bringen. Nachdem ein Sieger für das erste ausgewählte Ziel feststeht, suchen die Trainierenden sich eine neue anzusteuernde Fahnenposition. Nach Lust und Laune können die Gruppen so viele unterschiedliche Ziele bespielen wie sie möchten. Am Ende siegt derjenige, der mit seinem Ball häufiger am nähesten an die Fahne gekommen ist.

Kreisputten

Wer Probleme mit dem Putten hat, für den ist das Kreisputten eine abwechslungs- und hilfreiche Übung, um den Ball zielsicherer aus naher Distanz ins Loch zu spielen. Dazu werden zunächst mehrere Golfbälle in einem Kreis um das Loch gelegt.

Golferin jubelt auf dem Golfplatz
Foto: ARochau – stock.adobe.com

Der Spieler beginnt daraufhin, die einzelnen Bälle in das Loch zu putten. Um die Übung noch etwas spannender zu gestalten, muss der Golfer bei jedem verfehlten Putt von vorne beginnen. Je öfter die Übung in das Training eingebaut wird, desto stärker sollten sich die Schläge aus geringen Distanzen verbessern. Damit steigt ebenfalls das Selbstbewusstsein, was es beim Putten in jedem Fall bedarf.

Chippen aus unterschiedlichen Positionen

Bei einem verfehlten Grün ist es besonders wichtig, das Par mit gutem Chippen noch zu retten. Da dies insbesondere bei Golf-Einsteigern doch noch häufig passieren kann, sollten sie bestimmte Übungen zur Verbesserung ihrer Chips in das Training einbauen. Die folgende abwechslungsreiche Übung macht Spaß und hilft, das Spiel auf lange Sicht zu verbessern.

Der Golfer sucht sich zu Beginn unterschiedliche Positionen außerhalb des Grüns – nach Lust und Laune kann die Anzahl dabei bei jedem Training variieren. Wichtig dabei ist, dass die Gegebenheiten jeder Ballposition anders sind, also Distanz, Boden und Lage unterschiedlich sind. Aus diesen Positionen muss der Spieler daraufhin die Bälle ins Loch befördern. Je häufiger die Übung in das Training eingebaut wird, desto größer sollte nach einer gewissen Zeit der Chipping-Erfolg auf der Runde sein.

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