Golf spielen lernen #5: Der Pitch

Golf spielen lernen #5: Der Pitch

Insbesondere beim kurzen Spiel auf und um das Grün ist die richtige Schlagtechnik notwendig für ein gutes Ergebnis. Der Pitch gilt als einer der schwierigsten Schläge im Golfsport. Deshalb ist das Training der richtigen Technik hier besonders relevant. Was sollten Anfänger beachten, um mit guten Pitches auf dem Golfplatz zu punkten? 123Golfsport.de gibt hilfreiche Tipps, die Sie beim Training beachten sollten.

Zuletzt haben wir in unserer Serie „Golf spielen lernen“ die richtige Schlagtechnik beim Ausführen eines Chips erklärt. Der Pitch baut insbesondere in der Körperposition auf dem Chip auf. Betrachten wir im Folgenden einmal genauer, welche Griff– und Schwungtechniken für einen kontrollierten Pitch zu beachten sind.

Zentrale Ball- und Körperposition

Die häufigsten Fehler beim Pitchen sind die sogenannten fetten Schläge, wobei der Schläger zuerst den Boden und dann den Ball trifft. Dadurch entsteht ein tiefes Divot, also ein Loch in der Rasenfläche. Der Ball wird bei fetten Schlägen mit dem Schläger buchstäblich in die Luft gehoben und hüpft im besten Fall ein kleines Stück nach vorne. Das Ziel soll jedoch sein, den Ball hoch fliegen zu lassen. Deshalb muss der Schläger erst den Ball treffen und dann den Boden.

Der Golfschläger wird für den Pitch etwas weiter vorne gegriffen, als es beim Standardgriff üblich ist. Entscheidend für die richtige Ausführung ist der richtige Stand. Dabei stehen die Beine etwa zwei bis drei Schlägerköpfe breit auseinander. Mittig der Beine wird der Ball positioniert.

Das Brustbein ist auf Höhe des Balles, tendenziell etwas vor dem Ball ausgerichtet. Die zentrale Ausrichtung des Körpers und des Balles erhöht die Wahrscheinlichkeit den Ball in der Abwärtsbewegung zu treffen. Dadurch entsteht die richtige Kontaktreihenfolge: erst der Ball, dann der Boden.

Rotation aus dem Oberkörper

Durch eine geringe Schwankung im Bewegungsablauf können Sie Ihre Treffer verbessern. Im Auf- und Durchschwung kommt die Rotation aus dem Oberkörper. Dabei passiert es häufig, dass die Arme zu weit gewinkelt werden und sich „verselbstständigen“.

Die Arme müssen beim Pitch eng am Körper anliegen

Um die Bewegung kontrolliert ausführen zu können, müssen die Arme eng am Körper anliegen. Dadurch wird der Körper zu einer Einheit und der Bewegungsablauf wird kompakter. Tipp: Klemmen Sie sich im Training zwei Handtücher unter die Achseln und lassen Sie diese nicht fallen. So garantieren Sie, dass Ihre Arme an den Körper gedrückt bleiben.  

Aufschwung entspricht Durchschwung

Da der Ball beim Pitch höher fliegen soll, ist er im Vergleich zum Chip der größere Schwung. Der Golfball soll im besten Fall hoch fliegen und schnell liegen bleiben. Dazu müssen Auf- und Durchschwung größer ausfallen.

Der Durchschwung ist beim Pitch genau so groß wie der Aufschwung. Das bedeutet, dass Sie so weit durchschwingen müssen, wie Sie ausgeholt haben. Achten Sie dabei darauf, dass Ihr Körper weder zu weit nach rechts noch nach links gelehnt ist. Durch diesen Fehler verändern Sie den Eintreffwinkel zu Ihrem Nachteil und der Ball erreicht nicht die gewünschte Flughöhe.

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