Beim Bank of Hope LPGA Match Play – dem neuen Event der LPGA Tour – konnte Sophia Popov beinahe den Sieg einfahren. Unmittelbar vor der US Women’s Open zeigt sich die Deutsche damit in starker Form.

Sieben Runden hatte Sophia Popov im legendären Shadow Creek Country Club in Las Vegas absolviert, bis sie sich am Ende mit dem zweiten Platz aufs Treppchen setzten konnte. Beim Bank of Hope LPGA Match Play in der Wüste Nevadas kratzte die amtierende Women’s Open-Siegerin an der Spitze des Leaderboard und musste sich am Ende geschlagen geben.

Niederlage im letzten Duell

Denn im finalen Duell gegen Ally Ewing hatte Popov keine Chance mehr und musste mit dem zweiten Rang vorliebnehmen. Das neue Turnier der LPGA Tour sah vor, dass an den ersten drei Spieltagen Siegerinnen aus 16 Gruppen ermittelt werden, die am Wochenende dann in Einzelmatches gegeneinander antreten. Popov gelang der Sprung ins Wochenende und sie konnte bis zum letzten Match der Konkurrenz trotzen. Von sieben Runden konnte sie sechs für sich entscheiden.

In dieser Woche steht mit der US Women’s Open das zweite Damen-Major des Jahres bevor und nun konnte die Deutsche bei der Generalprobe unter Beweis stellen, dass sie auch in diesem Jahr Major-Sieger-Potenzial mitbringt. In der vergangenen Saison gewann die 28-Jährige die Women’s British Open und schrieb damit als erste deutsche Major-Siegerin Geschichte.

Im Hinblick auf den bevorstehenden Solheim Cup im September ist der Beinahe-Sieg bei dem Match-Play eine besonders erfreuliche Nachricht. Denn offenbar scheint sich die Deutsche in diesem Format wohlzufühlen und könnte damit zum Erfolg des europäischen Teams beitragen. Ob sie sich im Inverness Club in Ohio genauso wohlfühlen wird, wie in Shadow Creek, wird sich zeigen.

Jason Kokrak holt zweiten PGA Tour-Titel

Einer, der Shadow Creek bereits einmal erfolgreich bewältigte, ist Jason Kokrak. Beim CJ Cup im vergangenen Jahr konnte sich der US-Amerikaner zum ersten Mal auf der PGA Tour die Krone aufsetzen. Nun ließ er einen zweiten Triumph folgen und siegte am vergangenen Wochenende bei der Charles Schwab Challenge. Der – im Vergleich zu Golf-Star Jordan Spieth – etwas unbekanntere Profi versetzte den Fan-Liebling am Ende auf den zweiten Platz. Mit zwei Schlägen weniger als Spieth konnte Kokrak das Turnier für sich entscheiden,

Als eines der legendärsten Finals wird dieses jedenfalls nicht in die Geschichte eingehen. Die finale Runde gestaltete sich bei beiden Spielern alles andere als glanzvoll. Kokrak spielte am Ende trotz einiger Fehler eine 70er Runde und damit das Par des Kurses in Texas. Spieth notierte eine 73er Runde und überließ damit Kokrak den Sieg.

Spieth bewies jedenfalls erneut, dass er offensichtlich zurück zu seinem Spiel gefunden hat. In den vergangenen Wochen platzierte sich der US-Amerikaner mehrfach in den Top Ten und beendete bei der Valero Texas Open im April seine vierjährige Siegesflaute.

Foto: LPGA Tour

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