Das von Jack Nicklaus mitbegründete Muirfield Village öffnet am kommenden Wochenende seine Pforten für die Spieler der PGA Tour. Besonders gespannt blickt die Golfwelt auf die sechs ehemaligen Sieger, die in Dublin, Ohio auf die Bahn gehen werden.

Das Teilnehmerfeld ist in dieser Woche also erneut stark besetzt. Die Spieler der PGA Tour gönnen sich trotz des vollgepackten Turnierkalenders kaum eine Pause. Die Titelverteidigung wird Jon Rahm in dieser Woche anstreben, der sich mit seinem Sieg von neun unter Par im Vorjahr für vier Wochen an die Spitze der Weltrangliste gespielt hatte.

Ein Spaziergang wird dies allerdings nicht, denn außer dem Spanier wollen fünf weitere ehemalige Gewinner im Muirfield Village ihr Können unter Beweis stellen.

Distanzen sind Nicklaus ein Dorn im Auge

Einer der Top-Favoriten in dieser Woche – neben den Ex-Gewinnern Rahm, Patrick Cantlay, William McGirt, Jason Dufner und David Lingmerth – ist Bryson DeChambeau, der die Trophäe des Memorial Tournament 2018 in die Luft heben durfte. Die Nummer eins in Sachen Distanz auf der Tour wird den Ball auch in dieser Woche sicherlich wieder rekordverdächtig in die Ferne schlagen. Ob Mitbegründer Jack Nicklaus davon allerdings begeistert wäre, darf bezweifelt werden.

Der „Golden Bear“ verlieh seinem Ärger über die zunehmend größer werdenden Distanzen bereits nach der letzten Ausgabe des Turniers Ausdruck. Nachdem DeChambeau den Ball mit all seiner neugewonnenen Muskelkraft auf ein angrenzendes Privatgrundstück zimmerte, kritisierte die Golf-Legende das Vorgehen von USGA und R&A, da er in der modernen Distanzaffinität einzelner Golfer ein Problem hinsichtlich der Golfplatz-Architektur mit Rücksicht auf die Natur sieht. Ob DeChambeau aus seinem Fehler des letzten Jahres gelernt hat, wird sich zeigen.  

Zurück unter den Top-Favoriten bei den Turnieren der Tour ist in fast jeder Woche Jordan Spieth. Seit Februar scheint sich etwas bei dem US-Amerikaner verändert zu haben, denn immer wieder zeigt er Ambitionen auf den Titel. Im Muirfield Village konnte Spieth bereits zwei Top-Ten- und drei Top-20-Platzierungen notieren. 

Foto: Getty Images

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