Golf-Simulationen auf Computer und Konsole waren in der Vergangenheit von diversen Problemen begleitet. Im Sommer erschien „PGA Tour 2K21“ und hat vieles besser gemacht als seine Vorgänger. 123golfsport unterhielt sich mit Josh Muise, Creative Director des Entwicklers HB Studios.

HB Studios entwickelte das Game für PC, Playstation 4, Nintendo Switch, Xbox One und Google Stadia in Zusammenarbeit mit dem Publisher 2K. Zwei renommierte Namen haben sich also zusammengetan, um endlich ein nicht nur annehmbares sondern richtig gutes Golf-Videospiel in den Handel zu bringen. In unserer Redaktion kam das Spiel gut an.

Josh, der Golfsport ist schwer auf ein Videospiel zu übertragen. Die hat man auch den bisherigen Spielen der Golf-Serie von 2K bzw. EA angemerkt. Diese sind nicht nur auf positive Resonanz gestoßen. Was habt ihr aus den Vorgängern gelernt und was wolltet ihr besser machen?

Zunächst mal lieben wir Golf als Sport und wir lieben es, Golf-Simulationen zu kreieren. Wenn man an etwas arbeitet, das einen fasziniert, dann arbeitet man hart, um den Fans das bestmögliche Ergebnis zu liefern. Seitdem wir „The Golf Club“ 2014 veröffentlicht haben, sind wir kontinuierlich dabei, unsere Engine und unsere In-Game-Mechanismen zu verbessern. Eine der wichtigsten Lektionen, die wir über die Jahre gelernt haben, war das Hineinhorchen in die Spieler-Community. Außerdem wollten wir kreative Elemente wie den Kurs-Designer weiter ausbauen.

Wir freuen uns sehr über unsere Partnerschaft mit 2K bei „PGA Tour 2K21“ und darüber hinaus. Den in den kommenden Jahren werden wir die Entwicklung von Golf-Simulationen noch weiter vorantreiben.

Was waren die Beweggründe von 2K und HB Studios, 2018 die Golf-Serie von EA zu übernehmen?

Wir sind extrem Stolz auf das, was wir mit dem „The Golf Club“ Franchise erreicht haben. Deswegen waren wir begeistert, als wir erfuhren, dass 2K an der Zusammenarbeit mit uns interessiert ist. Denn gemeinsam können wir die Welt der Golf-Simulationen auf das nächste Level heben.

2K hat eine lange und erfolgreiche Historie in Sport-Simulationen. Deswegen können wir durch die Partnerschaft vieles verbessern. Wir können es kaum erwarten, zu enthüllen, was wir noch alles planen.

Was sind die wichtigsten Neuerungen, die PGA Tour 2K21“ gegenüber seinem Vorgänger „The Golf Club 2019 Featuring PGA Tour“ aufweist?

Ich denke, der größte Unterschied liegt in der Möglichkeit, neben den offiziell lizensierten Kursen auch die originalen Golfer im Spiel zu haben. Justin Thomas als Cover-Star ist für uns ein riesiger Meilenstein und das gesamte Profi-Aufgebot abzubilden, wäre ohne die Hilfe von 2K nicht möglich gewesen.

Auch aus der Partnerschaft mit Tiger Woods werden sich künftig viele Möglichkeiten für uns ergeben. Diese Dinge mit einem der großartigsten Golfer aller Zeiten ins Rollen zu bringen, ist für uns eine unfassbare Ehre!

Wie sieht es mit der Langzeit-Motivation aus, sind weitere DLCs geplant?

Ich finde, beim zusätzlichen Content seit dem Release haben wir eine gute Balance gefunden. Neben zusätzlicher Ausrüstung oder dem Clubhouse Pass – einem saisonbasierten Belohnungs-Feature – haben wir etwa den Divot Derby Modus hinzugefügt. Dabei treten bis zu 20 Spieler in einem Shootout-Wettbewerb mit KO-Phase an einzelnen Löchern gegeneinander an. Ein Riesen-Spaß!

Weitere DLCs sind nicht geplant, wohl aber haben wir zuletzt die Baller Edition von „PGA Tour 2K21 angekündigt. Diese beinhaltet das Basis-Spiel, alle bisherigen DLC-Kurse und Spielmodi sowie das ganze Sortiment an Ausrüstung und Schlägern. Ein toller Mehrwert, das Package lohnt sich für alle, die das Spiel bislang noch nicht haben.

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