Eine Woche nach dem Masters blieb die PGA Tour für das RSM Classic in Georgia. Robert Streb sicherte sich die Trophäe des  Turniers, das vom 19. bis 22. November 2020 auf Sea Island stattfand. Es sollte das gleiche Szenario wie vor sechs Jahren sein.

Damals hieß das Turnier McGladrey Classic und Streb konnte sich im Stechen gegen Will MacKenzie und Brendon de Jonge im Sea Island Resort durchsetzen. In diesem Jahr gewann er nach dem Stechen gegen Kevin Kisner. Es erinnert also alles an den Sieg vor sechs Jahren. Und dieser sollte bis zum vergangenen Sonntag vorerst der letzte sein.

Sea Island bringt dem US-Amerikaner offensichtlich eine Menge Glück. Für Streb ist dieses Ergebnis das Ende einer sechsjährigen Dürre ohne Sieg. Er ging bereits mit einer Führung von drei Schlägen in den finalen Sonntag. Auf der Back Nine kam Kisner ihm dann mit fünf Birdies auf die Fersen. Streb verpasste am 72. Loch den Birdieputt und so ging es für die beiden Konkurrenten ins Stechen. Dort verpatzte Kisner dann sein Birdieputt und überließ so Streb den Sieg. Dieser verzeichnete im gesamten Turnier lediglich zwei Bogeys. Auf Platz drei reiht sich Cameron Tringale mit 18 unter Par ein und nur mit einem Schlag mehr beendete ein Österreicher das Turnier.

Bernd Wiesberger überzeugt auf Sea Island

Jede Runde spielte Bernd Wiesberger unter 70. Insbesondere die finale Runde am Sonntag mit 63 Schlägen verhalf dem Österreicher zu seiner Platzierung. Er beendete das RSM Classic auf dem geteilten vierten Platz, was bislang seine beste PGA-Tour-Platzierung darstellt. Mit 18 unter Par liegt er nur zwei Schläge hinter dem Führungsduo. Das wird sicherlich nicht sein letzter Start auf der PGA Tour bleiben.

Wiesberger ist Mitglied der European Tour und wurde von Sponsoren zu dem RSM Classic eingeladen. Die nächsten Turniere wird der gebürtige Wiener aber erst einmal wieder auf der European Tour in Dubai spielen.

Fotos: AFP, European Tour

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