Die internationale Golf-Elite trifft sich in dieser Woche in Ponte Vedra Beach, Florida. Noch erfreulicher als die hochkarätige Besetzung der Players Championship und die Aussicht auf Spitzengolf im Rahmen der PGA Tour ist nur die Tatsache, das ein Jahr nach dem Corona-bedingten Abbruch des Turniers wieder 20 Prozent der Zuschauerkapazitäten erlaubt sind.

Vom „Fünften Major“ ist in der Golf-Community die Rede, wenn der Kalender auf die Players Championship zusteuert. Der Spitzname für das Turnier auf dem Stadium Course des TPC Sawgrass kommt nicht von ungefähr. 48 der Top-50-Athleten der Offiziellen Golf-Weltrangliste treten um das stattliche Preisgeld von 15 Millionen US Dollar an.

Einer der Favoriten ist zweifelsohne Bryson DeChambeau. Der 27-jährige Kalifornier gehört schon seit Jahren zur Speerspitze des internationalen Golfsports. Doch seit seinem bärenstarken Auftritt beim Gewinn des Arnold Palmer Invitational am vergangenen Wochenende diskutiert die Fachwelt erneut, ob DeChambeau zum „nächsten großen Ding“ wird. Die Voraussetzungen dafür sind gut. Schließlich vereint DeChambeau eine Eiseskälte im Putt mit einer rekordverdächtigen Distanz.

DeChambaeu hat starke Konkurrenz

Für letztere kommt ihm mit Sicherheit seine enorme Körperlichkeit zugute. Aus der Corona-Pause, die vor genau einem Jahr inmitten der Players Championship eingeläutet wurde, kam DeChambeau noch muskulöser zurück, als er ohnehin schon war.

Aber die Konkurrenz ist groß. Titelverteidiger ist aufgrund des Turnierabbruchs im vergangenen Jahr immer noch Rory McIlroy. Der Nordire siegte 2019 denkbar knapp vor Jim Furyk. Im Expert Pick der PGA Tour taucht hingegen ein möglicherweise unerwarteter Name auf: Zwei der sechs Experten setzen auf Xander Schauffele. Ob es für den „ewigen zweiten“ diesmal zum großen Coup reicht? Sean Martin hält Schauffele für unterbewertet und lobt dessen Beständigkeit.

Doch angesichts des hochkarätigen Teilnehmerfelds kommen viele Athleten für den Sieg in Frage. Von den Top 50 der Welt fehlen lediglich Brooks Koepka und Matthew Wolff verletzungsbedingt.

Foto: (adobe-stock)

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