Bei der Dutch Open am vergangenen Wochenende auf der European Tour konnte Matthias Schmid überzeugen und schlug nur knapp am Sieg vorbei. Damit macht der Deutsche Hoffnung auf mehr.

Erst im Juli gelang Matthias Schmid der Einstieg in den Profisport, nun holte er sich schon fast seine erste Trophäe auf der European Tour. Bei der Dutch Open konnte der Deutsche nach starken Wochen auf der Tour nun sogar fast Siegesluft schnuppern.

Mit acht Schlägen Rückstand auf den führenden Kristoffer Broberg startete Schmid in die Finalrunde im Bernadus Golf. Der Schwede galt also bereits am Samstag als absoluter Top-Favorit und wurde dieser Rolle am Ende auch gerecht. Doch zwischenzeitlich schien der Führende doch etwas weiche Knie bekommen zu haben, denn als Schmid und Alejandro Cañizares sich Broberg mit starken Schlägen näherten, drohte der komfortable Vorsprung zu schwinden.

Der Schwede notierte drei Bogeys, bevor er sich wieder fing und sich mit zwei Pars und zwei Birdies den Sieg mit drei Schlägen Vorsprung sicherte. Schmid spielte zum Abschluss des Turniers eine 66er Runde, nachdem er in den Tagen zuvor mit Ergebnissen von 68-69-65 glänzte. Cañizares reihte sich mit zwei Schlägen mehr hinter dem Deutschen ein.

Siem und Kieffer mit Top-Ergebnissen

„Ich war ziemlich ruhig, weil ich nicht derjenige war, der etwas zu verlieren hatte. Ich habe es einfach laufen lassen. Ich habe großartig gespielt und alles gegeben“, zeigt Schmid sich nach der Dutch Open zufrieden. Einen Startplatz bei der Alfred Dunhill Links Championship ist ihm durch diese Top-Leistung nun sicher. Bis er seinen ersten Tour-Titel in der Tasche hat, ist der 23-Jährige vorerst noch auf Einladungen zu den Turnieren angewiesen. Mit Blick auf das vergangene Wochenende könnte das allerdings schon bald der Vergangenheit angehören.

Sieben deutsche Teilnehmer waren ins Nachbarland gereist. Neben Schmid schafften es außerdem Marcel Siem und Maximilian Kieffer in die Top 20. Mit elf unter Par platzierten sich beide Profis auf dem geteilten 15. Platz und rücken im Race to Dubai-Ranking jeweils um vier Plätze vor.

Nicolai von Dellingshausen und Max Schmitt schafften es ins Wochenende, während Freddy Schott und Alexander Knappe nach der zweiten Runde am Cut scheiterten.

Titelbild: European Tour

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