Die PGA Tour zieht es in dieser Woche von Louisiana nach Florida für die Valspar Championship. Dort werden die Profis zu Gast im Innisbrook Resort sein, wo sie den Copperhead Course und damit das Aushängeschild der Anlage bespielen werden. Leicht wird das nicht, so viel steht fest.

Trotz oder gerade wegen seiner Eigenarten und Heimtücken ist der Copperhead Course im Innisbrook Resort beliebt unter den PGA-Profis. Vor einigen Jahren wählten sie ihn sogar zu einem der besten Plätze, die sie spielen durften und das soll schon was bedeuten. Der Par-71-Kurs erstreckt sich 6.700 Meter entlang der Küste Floridas und ist von stark ondulierten Grüns gekennzeichnet.

Kein typischer Florida-Kurs

Vielleicht ist der Copperhead Course so beliebt, weil sich sein Design so von den anderen Plätzen in Florida unterscheidet, die meist flach und von Wasserhindernissen durchzogen sind. Der Golfplatzarchitekt Edward Lawrence Packard wollte sich offensichtlich absetzen und kreierte einen Kurs, der bis zu 20 Meter Höhenunterschiede aufweist und daher so gar nicht dem Flachland auf Floridas Plätzen entspricht.

Das Clubhaus ist auf einem Hügel oberhalb des Copperhead Course angelegt. Für die Spieler bedeutet die Lage, dass beim ersten und zehnten Abschlag besonders viel Augenmerk auf die abschüssige Spielbahn gelegt werden muss. Die neunte und 18. Bahn wiederum verlaufen stark bergauf, was den ein oder anderen Spieler ordentlich fordert.

Viel Platz zwischen Bunkern und Grüns

Packard reichte die stark hügelige Landschaft des Kurses offenbar nicht aus und so hob er den Schwierigkeitsgrad der Bunker und Grüns noch etwas an. Wer aus dem Bunker nicht präzise genug schlägt, haut den Ball mit hoher Wahrscheinlichkeit ins Rough, denn der Abstand zwischen den Bunkern und Grüns ist äußerst hoch.

Obwohl auch einige Wasserhindernisse den ein oder anderen Spieler an seine Grenzen treiben, wiegen die Heimtücken der Bunker auf dem Copperhead Course schwerer. Hinzu kommt ein hoher Baumbestand, der für ungünstige Balllagen sorgt und die Sicht erschwert.

Foto: AFP

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