Das Jahr neigt sich dem Ende zu und die Vorweihnachtszeit ist in jedem Jahr mit einer ganz bestimmten Note von Nostalgie versehen. Auch wir blicken zurück auf ein erfolgreiches Jahr, in dem wir noch tiefer in die Golfwelt eintauchen und interessante Gespräche mit verschiedenen Partnern führen durften.

Ganz besonders gerne erinnern wir uns an zwei Unterhaltungen, die in jedem Fall einen Platz in einem Jahresrückblick verdient haben. Das ist zum einen das Interview mit Golfer Nick Schwenger, der  vom Golfsport an US-Universitäten erzählte, und zum anderen Katrin Rückes, Erfinderin der magnetischen Golfbälle als Giveaways und zu Trainingszwecken.

„Als Athlet ist es ok, selbstbewusst zu sein“

Wir lernten Nick Schwenger kennen, weil er einen Artikel von 123golfsport.de kommentierte. Darin ging es um die Kritik an Brooks Koepka und seinem „Trash Talk“ gegenüber der Konkurrenz. Der 22-Jährige Schwenger sah Koepka von den Medien falsch bewertet und die Ursache in der Kultur der europäischen Golf-Community, die mehr Bescheidenheit von den Spielern erwartet als dies in den USA der Fall ist. So sprachen wir mit Schwenger über die Unterschiede zwischen dem europäischen und amerikanischen Golfsport.

Nick Schwenger hält den Schläger nach dem Abschlag waagerecht vom Körper weg.

„Die Jugend möchte ein Stück weit an diesem ´Trash Talk´ teilhaben. Aber vor allem möchten Golf-Fans heutzutage unterhalten werden. Wenn ich mir die europäische Berichterstattung der PGA anschaue, finde ich es teilweise gähnend langweilig“, so der Deutsche über das Klischee des ewigen „Gentlemen-Sports“. Teilweise störe ihn dieser Nimbus schon, denn als Athlet könne man doch ruhig auch etwas Selbstbewusstsein zeigen, auch wenn dadurch mal die Grenze zur Arroganz überschritten werde.

Hier geht es zum vollständigen Interview mit Nick Schwenger.

Magnetische Golfbälle als Promogeschenk oder Putt-Optimierung

Mit Katrin Rückes kamen wir vor einiger Zeit ins Gespräch und sie berichtete uns von einer Idee, die wir so noch nirgends gesehen hatten. Aus einem als Marketing-Goodie geplanten Produkt entwickelte sich eine Innovation zum Training des Puttens. „Stellt euch vor, Golfhotels heißen die Gäste mit einem Golfball am Hotelspiegel oder der Kühlschranktür willkommen.“, erklärte Rückes die ursprüngliche Idee. Das magballs-Team wurde jedoch das Gefühl nicht los, dass die magnetischen Golfbälle mehr sein könnten als ein Werbegeschenk.

MasterPutt Bälle mit Golfschläger

So entstanden die masterPutts: Puttet man mit zwei Bällen, die einander magnetisch anziehen, anstatt wie gewohnt mit einem Ball, erhält man ein deutlich besseres Feedback. Schließlich hängt vom kurzen Spiel eine Menge ab. Rückes‘ starke Überzeugung: „Die Punkte im Golfsport werden auf dem Grün ausgespielt“.

Hier geht es zum Artikel über die magballs und masterPutts.

Fotos: Nick Schwenger, Katrin Rückes

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