Obwohl Bryson DeChambeau als Favorit des Masters Tournament galt, ließ sich Bernhard Langer davon nicht einschüchtern und lag am Ende mit zwei Schlägen weniger vor dem Golf-Hulk auf dem geteilten 29 Platz. Und damit nicht genug. Der 63jährige schrieb in Augusta Geschichte.

Nach den ersten beiden Runden stand zumindest für die deutschen Golfer schon ein Sieger fest. Langer schaffte als ältester Spieler den Cut beim Masters und schrieb damit Golf-Geschichte. In Gruppen mit DeChambeau und Rory McIlroy ließ sich der 63jährige nicht vom Können der Konkurrenz einschüchtern und präsentierte der jungen Golfgeneration, was nach all der Zeit noch immer in ihm steckt.

Wie er mit den rund 40 Jahre jüngeren Spielern mithielt? Langers Antwort ist klar: Präzision. Während DeChambeau den Ball etwa 60 Meter weiter schlug als der Deutsche, setzte dieser auf präzise Schläge und ist damit in der Kategorie „Präzision vom Abschlag“ an erster Stelle. 

DeChambeau: Corona-Test mitten im Turniergeschehen

Vor Beginn des Masters bangte die Golfwelt darum, was DeChambeau Augusta antun würde. Er galt als Favorit des Major, doch schnell traf die Ernüchterung ein. Bereits der Start gestaltete sich für den US-Amerikaner holprig und das sollte sich im Laufe des Turniers auch nicht ändern. Mit Ergebnissen von 70 und 74 in den ersten beiden Runden gelang ihm nur knapp der Cut.

Die dritte Runde blieb mit 69 die einzige unter 70 und am finalen Sonntag spielte er eine 73. Damit lag er in der Endwertung mit zwei unter Par auf dem geteilten 34. Rang. Hinsichtlich der Lobeshymnen vor dem Masters wohl eine Enttäuschung für die Golfwelt und den Spieler selbst. Dieser hatte jedoch eine Erklärung für seine unzufriedenstellende Leistung parat.

Am Freitagabend ließ sich DeChambeau auf das Corona-Virus testen. Das Ergebnis war zwar negativ, die Beschwerden blieben jedoch. „Ich habe mich die letzten Tage merkwürdig gefühlt. Ich habe mich irgendwie betäubt und nicht ganz präsent gefühlt.“, so der Golf-Hulk am vergangenen Samstag. Vielleicht lastete schon vor dem Turnier zu viel Druck auf dem Favoriten.

Foto: AFP

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