Bei schlechten Wetterbedingungen setzte Lucas Herbert sich am vergangenen Wochenende im Port Royal Golf Club gegen die Konkurrenz bei der Butterfield Bermuda Championship durch. Damit sicherte der Australier sich seinen ersten Titel auf der Tour, obwohl er vor dem Turnier nicht mal mit einem erfolgreichen Cut gerechnet hatte.

Regen und starke Winde machten insbesondere die erste Runde der Butterfield Bermuda Championship aus und sorgten bei den Spielern für ein dünnes Nervenkostüm. Außer bei einem: Lucas Herbert schienen die Wetterbedingungen nichts auszumachen, denn bereits in der Eröffnungsrunde legte er direkt mit zwei Birdies los.

In den kommenden Runden blieb er stets vorne im Leaderboard, konnte allerdings zu keinem Zeitpunkt die Führung übernehmen. Am Sonntag hatten die Spieler mit ähnlich schlechtem Wetter zu kämpfen. Herbert, der mit vier Schlägen Rückstand in den Finaltag startete, bewies erneut starke Nerven und schlug sich mit Birdieputts an der Konkurrenz vorbei.

Teilnahme an kommenden Majors ist gesichert

„Ich liebe es, zu spielen, wenn die Bedingungen sehr hart sind“, so der Sieger. Am Ende reichte ein Schlag weniger aus, um sich vor Patrick Reed und Danny Lee an die Spitze der Rangliste zu setzen und den Sieg im Port Royal Golf Club einzufahren.

Für den 25-Jährigen ist es der erste Sieg auf der PGA Tour. Nach seinem Triumph bei der Dubai Duty Free Irish Open im vergangenen Juli sicherte er sich die Spielberechtigung für die renommierteste Golf-Tour der Welt. Zwei verpasste Cuts ließen Herbert zweifeln und er startete mit wenig Erwartungen in die Butterfield Bermuda Championship. Doch dann kam alles anders und der Profi darf sich nun auf eine spannende Saison mit Startberechtigungen für die kommenden Majors freuen.

Titelbild: European Tour

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