Nach dem Tournament of Champions in der vergangenen Woche bleiben die Spieler der PGA Tour für die Sony Open auf Hawaii, wechseln jedoch von Maui nach Oahu und somit auch die Kursbedingungen.

Denn der Waialae Country Club verlangt den Golfern ganz andere Stärken ab als der Plantation Course des Kapalua Golf in der vergangenen Woche. Der kurze Par-70-Kurs mit engen Spielbahnen fordert die Präzision und das Feingefühl der Teilnehmer. Bereits seit 1965 treten auf Oahu in der Folgewoche des Tournament of Champions einige der besten Spieler der Welt gegeneinander an.

30 Spieler reisen von Maui auf die Nachbarinsel

Von den Golfern, die in der Vorwoche bereits auf Maui spielten und sich so an das Klima der Inseln gewöhnen konnten, reisen 30 Spieler für die Sony Open auf die Nachbarinsel. Als Titelverteidiger wird Cameron Smith an den Start gehen, der im letzten Jahr im Stechen gegen Brendan Steele überzeugen konnte. Bei starken Regenfällen und Windböen an der hawaiianischen Küste beendete er das Turnier im vergangenen Jahr mit elf unter Par, was für den Platz ein vergleichsweises hohes Ergebnis ist.

Justin Thomas erzielte 2017 das Rekord-Ergebnis von 27 unter Par. In der diesjährigen Ausgabe des Events wird der US-Amerikaner nicht zu sehen sein. Thomas sorgte beim ersten Turnier des neuen Golfjahres in der vergangenen Woche für Schlagzeilen – und das nicht wegen seiner sportlichen Leistung. Nach seinem homophoben Aussetzer beim Tournament of Champions gönnt sich Thomas eine Auszeit.

Der Golfer konnte 2017 beide aufeinanderfolgende Turniere für sich entscheiden. Ob das in diesem Jahr Harris English gelingt, wird sich zeigen. Dreimal beendete er die Sony Open in der Vergangenheit bereits in den Top Ten. Nach seinem lang ersehnten Sieg in der Vorwoche reist der US-Amerikaner sicherlich mit einer großen Portion Motivation im Gepäck auf die Insel Oahu.

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