Sowohl das US-amerikanische als auch das europäische Team weist einen stimmigen Mix aus Debütanten und Spielern, die bereits auf einige Ausgaben zurückblicken können, auf. Ein Blick auf die Favoriten für die diesjährige Austragung zeigt, dass die Erfahrung jedoch nicht immer eine Rolle spielt.

So stehen beispielsweise Patrick Cantlay und Viktor Hovland bei ihrer ersten Teilnahme hoch im Kurs. Cantlay holte sich zuletzt den 15-Millionen-Jackpot beim Saisonfinale und wurde von seinen Kollegen nach vier gewonnen Turnieren zum Spieler des Jahres der PGA Tour gewählt.  Mit diesem Titel reist der US-Amerikaner nach Wisconsin und wird alles daransetzen, an seine Top-Leistungen anzuknüpfen und den Europäern gemeinsam mit seinem Team den Pokal abzunehmen.

So hat es wohl auch Hovland vor, der am kommenden Wochenende ebenfalls seine Premiere beim Kontinentalvergleich feiert. Der Norweger konnte in der vergangenen Saison jeweils einmal auf der PGA Tour und der European Tour überzeugen und bringt als jüngster Teilnehmer sicherlich ordentlich frischen Wind in die europäische Mannschaft.

Gemeinsam mit Hovland wird Jon Rahm versuchen, den Titel zu verteidigen. Der Weltranglistenerste zählt auch beim Ryder Cup zu den Top-Favoriten und hatte nach der Fortinet Championship nun eine kurze Verschnaufpause. Diese brach der Spanier aufgrund gesundheitlicher Beschwerden ab und gönnte sich im Hinblick auf den bevorstehenden Ryder Cup ein wenig Erholung, was ihm nun zugutekommen könnte.

Jordan Spieth kennt sich in Whistling Straits aus

Mit Ian Poulter im Team will Rahm sicherlich einmal die Zeit zurückdrehen und an den Ryder Cup 2018 anknüpfen, bei dem sie sich mit dem Rest des europäischen Teams die Trophäe sicherten. Poulter alias „Mr. Ryder Cup“ blickt auf eine lange Ryder-Cup-Karriere zurück und ist deshalb eine von Europas großen Hoffnungen.

Im US-amerikanischen Team bringt Jordan Spieth einiges an Erfahrung mit. Es ist seine vierte Teilnahme in Folge, womit er die längste Reihe an aufeinanderfolgenden Auftritten im US-Team hat. Dem 13. der Weltrangliste gelang es in diesem Jahr, seine Siegesflaute von vier Jahren zu beenden. In Whistling Straits kennt sich der 28-Jährige aus. 2015 beendete er die PGA Championship dort auf dem zweiten Platz und zählt nicht allein deshalb zu den topgesetzten Spielern für den Ryder Cup.

Titelbild: Getty

Kommentar hinterlassen

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.