Aller Anfang ist schwer – Doch mit der richtigen Technik können Fehler im Golfschwung vermieden werden und das Erfolgserlebnis wird um einiges größer. Erst einmal sollten Anfänger sich allerdings ihrer Probleme bewusst werden.

Wer schon einmal einen Golfschläger in der Hand gehalten und sich am Golfschwung versucht hat, weiß auf wie viele Bewegungsabläufe darin inbegriffen sind. Allein im Setup müssen Golfer auf unterschiedliche Positionierungen ihrer Gliedmaßen achten. Darin bestehen oftmals auch bereits die größten Probleme.

Fehler im Setup

Ein richtiges Setup ist oftmals schon die halbe Miete. Wenn dort bereits Fehler bestehen, kann der Golfschwung nicht ordentlich ausgeführt werden. Zunächst wird der Schläger von einigen Anfängern insbesondere mit der linken Hand falsch gegriffen. Als Orientierung können die ersten beiden Knöchel dienen, die beim Griff zu sehen seien sollten.

Doch auch die rechte Hand wird häufig fehlerhaft positioniert. Dabei sollten die Anfänger darauf achten, dass der rechte Handballen den linken Daumen verdeckt. Außerdem ist eine gute zentrale Ausrichtung des Oberkörpers entscheidend für einen gelungenen Schlag. Einige Einsteiger beugen sich zu stark über den Ball oder richten sich zu sehr auf.

Verspannungen in Händen und Armen

Bei den ersten Versuchen, den Ball überhaupt mit dem Schläger zu treffen, verkrampft so mancher Spieler gerne seine Hände und Arme. Nach nur kurzer Zeit fangen diese dann meist an zu schmerzen. Einige Anfänger meinen, so viel Kraft aufwenden zu müssen, um eine bessere Kontrolle über den Schläger zu haben.

Griff eines Golfschlägers
Foto: Andreas Haertle – stock.adobe.com

Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Wer sich entspannt, wird zunächst mit einer guten Trefferquote und daraufhin mit mehr Gefühl, Präzision und Distanz belohnt.

Zu wenig Gleichgewichtssinn

Über den gesamten Bewegungsablauf des Golfschwungs müssen die Spieler auf die Balance achten. Einigen Anfängern fällt es zu Beginn schwer, neben den restlichen relevanten Dingen, den Körper im Gleichgewicht zu halten. Dadurch verlieren sie die Kontrolle über ihren Körper und den Schläger.

Um dies zu trainieren, können Einsteiger den Golfschwung mit geschlossenen Beinen üben. Dadurch werden Bewegungen vermieden, die die Balance des Körpers durcheinanderbringen. Daraufhin sollten sie die neu erlernte Kontrolle auf das normale Setup übertragen.

Titelbild: Kzenon – stock.adobe.com

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