Auf der European Tour startet Maximilian (Max) Kieffer derzeit ordentlich durch. Der Profi begann seine Golf-Laufbahn im selben Golfclub wie Martin Kaymer.

Der Golf Club Hubbelrath sollte spätestens mit dem Erfolg von Martin Kaymer vielen ein Name sein. Aufgewachsen in Bergisch Gladbach, begann auch Max Kieffer seine Karriere in dem Club in Düsseldorf. Schnell wurde klar, dass der Spieler das Zeug für die große internationale Bühne hat.

Platz in der Deutschen Nationalmannschaft

2005 gelang Kieffer der Sprung in die Deutsche Nationalmannschaft, der er bis 2010 angehörte. Ein weiteres Highlight seiner jungen Golfer-Jahre war der Start für das Team Europa beim Junior Ryder Cup 2006. Vier Jahre später wagte der Deutsche dann den Wechsel ins Profilager, den er sicherlich bis heute nicht bereut.

Für ein Golfstipendium ging er an die University of Florida, an der er sein Spiel weiter verbessern konnte und sich 2011 schließlich die Spielberechtigung für die Challenge Tour holte. Bis 2012 spielte der 30-Jährige auf der Tour und holte sich dort neben dem Sieg bei der Gujarat Kensville Challenge in Indien wichtige Erfahrungen.

Startberechtigung für die European Tour

Der Triumph sorgte dafür, dass Kieffer auf der Saison-Rangliste der Challenge Tour auf den 14. Platz vorrückte und sich damit 2013 für die erstklassige European Tour qualifizierte. Dort bildet er mit Kaymer und Nicolai von Dellingshausen ein Hubbelrather Dreigestirn. Mit seinem Spiel bei der Open de España zeigte Kieffer jedenfalls noch im selben Jahr, was in ihm steckt.

Im längsten Playoff der Geschichte der Tour musste er sich am Ende zwar gegen Raphael Jacquelin geschlagen geben, hatte mit dem zweiten Platz dennoch allen Grund zur Freude. In den darauffolgenden Jahren konnte sich der Golfer immer wieder in den Top Ten platzieren. 2015 gilt bis heute als sein stärkstes Jahr auf der Tour, in dem er 29 Turniere spielte, 27 Cuts und davon 23 Cuts in Folge schaffte.

Immer wieder Chancen auf den Sieg

Für einen Sieg auf der Tour reichte es bislang nicht. Mehrfach stand Kieffer kurz davor, musste am Ende aber stets mit dem zweiten Rang vorliebnehmen. Im März 2019 wurde der Hubbelrather geteilter Zweiter bei der Oman Open und das mit nur einem Schlag mehr als der Gewinner Kurt Kitayama.

Zuletzt konnte Kieffer sowohl bei der Austrian Open als auch bei der Gran Canaria Lopesan Open überzeugen und sich zweimal auf dem zweiten Rang platzieren. Für die Spitzenposition reichte es auch diese beiden Male nicht, doch Kieffer macht damit Hoffnungen auf einen baldigen deutschen Sieg auf der European Tour und einen neuen Höhepunkt seiner Karriere.

Foto: European Tour

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