Eine Woche nach dem olympischen Golfturnier der Herren sind nun die Damen am Zug und haben bereits die erste Runde hinter sich gebracht. Während Madelene Sagström nach einer bogeyfreien Runde auf dem ersten Rang thront, gingen auch Sophia Popov und Caroline Masson mit soliden Leistungen ins Clubhaus.

Derzeit liegen die beiden deutschen Teilnehmerinnen Sophia Popov und Caroline Masson mit fünf Schlägen Rückstand auf die Führung auf dem geteilten 23. Rang im Mittelfeld des olympischen Damen-Turniers. Für Popov ist es die erste Teilnahme an den Olympischen Spielen, ihre vier Jahre ältere Kollegin ging bereits in Rio de Janeiro 2016 für Deutschland auf die Runde. Masson startete mit leichten Schwierigkeiten in die erste Runde. Zwei Bogeys auf der Front Nine glich sie dann allerdings mit drei Birdies aus und beendete den ersten Tag bei Even Par.

Popovs Runde verlief konstant: Einem verlorenen Schlag setzte die Deutsche immer wieder ein Birdie entgegen und konnte sich so bis zum Schluss ebenfalls bei Even Par halten. Den 23. Rang teilen sich Popov und Masson unter anderem mit der Österreicherin Christine Wolf und der Schweizerin Albane Valenzuela, deren Teamkollegin Kim Metraux liegt mit drei über Par derzeit auf dem geteilten 47. Platz.

Korda-Schwestern streben nach neuem Familienerfolg

Die beste Runde des Tages spielte die Schwedin Madelene Sagström, die das Feld nach dem ersten Tag mit 66 Schlägen und somit fünf unter Par anführt. Einen Schlag hinter ihr liegt die Weltranglistenerste Nelly Korda, die sich die zweite Position mit der Inderin Aditi Ashok teilt. Korda werden nach ihrer bislang äußerst erfolgreichen Saison gute Chancen auf eine Medaille bescheinigt.

Auch ihre Schwester Jessica geht in diesen Tagen für die USA in Tokio an den Start. Sie ordnet sich bei Even Par auf denselben Plätzen wie Popov und Masson ein. „Es macht so viel Spaß. Ich wüsste nicht, was ich ohne Jess tun würde“, so Nelly Korda im Vorfeld des Turniers. Spannend bleibt, ob die Familie Korda bei den olympischen Spielen ein neues Erfolgskapitel aufschlagen wird.

Eine Überraschung gab es von Ariya Jutanugarn, die mit 77 Schlägen derzeit auf dem vorletzten Platz liegt. Bei der zweifachen Major-Siegerin wollte es weder auf der Front noch auf der Back Nine richtig laufen. Um Anschluss an die starke Konkurrenz zu finden, muss sie sich in den kommenden Tagen ordentlich ins Zeug legen.

Foto: LPGA Tour

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