Am kommenden Wochenende werden die Profis bei unterschiedlichen Touren ihr Können unter Beweis stellen. Einige Spieler der PGA und European Tour werden bei dem populären Einladungsturnier, der WGC-Workday Championship aufteen, während es für den Rest der PGA-Mannschaft nach Puerto Rico geht.

War es in den letzten Wochen im Tour-Geschehen vergleichsweise ruhig, wird es in dieser Woche mal wieder richtig laut und Golffans können sich auf ordentlich Unterhaltung vonseiten der Profis freuen. Die Stars des Herrengolfes treffen sich im The Concession Golf Club in Florida für die erste World Golf Championship des Jahres. Die WGC-Workday Championship macht den Anfang und lädt dazu die männlichen Größen des internationalen Golfsports ein.

Unter normalen Umständen findet die WGC in Mexiko statt, doch aufgrund der Corona-Pandemie muss sie auf einen nicht weniger populären Platz als den im Grand Reserve Golf Club ausweichen. Jack Nicklaus und Tony Jacklin legten sich mächtig ins Zeug, um den privaten Par-72-Kurs zu designen. Der Name des The Concession Golf Club rührt daher, dass die beiden 1969 beim Ryder Cup für einen Moment echter Fairness sorgten, der später als „The Concession“ in die Golfsport-Historie einging.

Einigen Profis ist der Platz bekannt

Obwohl der Platz für die WGC neu ist, ist er einigen Spielern bereits von anderen Turnieren bekannt. 2015 versammelten sich die besten College-Golfer der USA in Concession für die NCAA Division I Men’s Golf Championship. Mit von der Partie waren damals Jon Rahm, Xander Schauffele, Thomas Detry, Scottie Scheffler und Bryson De Chambeau, der sich am Ende die Krone aufsetzte. Sie alle werden auch bei der WGC im Teilnehmerfeld vertreten sein.

Allerdings ist die Konkurrenz bei diesem Turnier wohl ein etwas anderes Kaliber, denn alle Top-15-Spieler der Golf-Weltrangliste geben sich die Ehre. Im vergangenen Jahr konnte Patrick Reed die Austragung für sich entscheiden und wird am kommenden Wochenende versuchen, seinen Titel zu verteidigen. Es war bereits sein zweiter WGC-Titel und alle guten Dinge sind bekanntlich drei, also wird Reed sicherlich mit besonders viel Motivation auf die Bahn gehen.

Auch Rory McIlroy hat neben dem Sieg des Turniers einen ganz besonderen Erfolg im Auge: Gewinnt er die erste WGC des Jahres, hat er alle vier Trophäen für den WGC-Slam zusammen. Dustin Johnson gelang dies 2017 und auch er wird seiner Konkurrenz am kommenden Wochenende den Sieg streitig machen wollen.

Alternative Siegeschancen in Puerto Rico

Während die großen Namen der Herren-Touren in Florida um die Krone kämpfen, bietet die PGA Tour den verbliebenen Spielern mit der Puerto Rico Open eine Alternative. Unter den Teilnehmern ist unter anderem Ian Poulter, der die Qualifikation für die prestigeträchtige WGC nur knapp verpasste hatte. Bereits 2016 kratzte der Engländer im Grand Reserve Golf Club an der Spitze und gilt deshalb in diesem Jahr als einer der Favoriten.

Ian Poulter hält den Ball im Laufen in der Hand, Caddy im Hintergrund
Foto: Getty

Wer die Trophäe der Puerto Rico Open gewinnt, erhält eine Spielberechtigung der PGA Tour bis 2023 und Startplätze für die PGA Championship und die Players Championship, die nur noch zwei Wochen entfernt ist.

Titelbild: European Tour

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