Joburg Open: Der Sensationssieger kehrt zurück

Das Porträt eines Golfspielers vor einem unscharfen Golfplatz-Hintergrund

In der ersten Woche der neuen Saison teilt sich die DP World Tour auf Australien und Südafrika auf. In Johannesburg tut sie sich mit der Sunshine Tour zusammen und veranstaltet die Joburg Open. Dabei gibt es nicht nur Ranglistenpunkte und Preisgeld, sondern auch die ersten Startplätze für The Open 2024 zu gewinnen.

Vor einem Jahr sorgte Dan Bradbury mit seinem Sieg bei der Joburg Open für eine echte Sensation. Es war erst sein dritter Start auf der DP World Tour, nachdem er vier Monate zuvor Profi geworden war. Vor dem Turnier, an dem er über eine Sponsoreneinladung teilnahm, hatte er auf Platz 1.397 in der Weltrangliste gelegen. Nie zuvor konnte ein Spieler mit einer so niedrigen Position auf der DP World Tour gewinnen.

Mittlerweile hat sich Bradbury etabliert. Die abgelaufene Saison beendete der 24-Jährige auf dem 36. Rang im Race to Dubai. Nach dem Sieg bei der Joburg Open konnte er vier weitere Top-Ten-Platzierungen sammeln. Sein bestes Resultat war der fünfte Rang bei der Nedbank Golf Challenge vor zwei Wochen – ebenfalls in Südafrika und sogar in der Nähe von Johannesburg. Das Terrain liegt ihm also und die Form scheint auch zu stimmen. Gute Voraussetzungen für die Mission Titelverteidigung.

Höhere Qualität des Teilnehmerfeldes

Dafür müsste Bradbury allerdings hochkarätige Konkurrenz aus dem Weg räumen. Das Feld ist im Vergleich zum vergangenen Jahr noch etwas stärker besetzt. Zum internationalen Favoritenkreis gehören beispielsweise sein englischer Landsmann Matthew Southgate, der Franzose Romain Langasque und der Spanier Adrian Otaegui.

Aber auch die Südafrikaner können sich Hoffnung auf einen Heimsieg machen. Den letzten gab es bei der verkürzten Ausgabe im Jahr 2021 durch Thriston Lawrence, der auch diesmal wieder antritt. Weitere Titelanwärter sind Dean Burmester, Christiaan Bezuidenhout, Zander Lombard und Hennie du Plessis. Außerdem gibt sich der Masters-Champion von 2011 und zweifache Joburg-Open-Sieger Charl Schwartzel die Ehre.

Aus der DACH-Region gehen vier Spieler ins Rennen. Aussichtsreichster Kandidat ist Nick Bachem, der bei der Jonsson Workwear Open im März seinen Premierensieg auf der DP World Tour feierte – in Johannesburg. Das deutsche Trio im Feld wird von Alexander Knappe und Maximilian Rottluff komplettiert. Außerdem ist der Schweizer Joel Girrbach dabei.

The Open ruft

Zu gewinnen gibt es neben insgesamt 3.000 Punkten für das Race to Dubai und umgerechnet einer Million Euro auch drei Major-Startplätze. Die Joburg Open ist das erste Event der Open Qualifying Series für Royal Troon im Juli.

Austragungsort ist der Houghton Golf Club im Nordosten von Johannesburg. Dort erwartet die Teilnehmer ein hügeliger Par-70-Parkland-Kurs, der von Bäumen gesäumt und 7.227 Yards (6.609 Meter) lang ist. Aufgrund der Höhenlage spielt sich der Platz allerdings deutlich kürzer. Die Fairways sind recht großzügig gestaltet, doch auf dem Weg zum Grün lauern zahlreiche Bunker und Wasserhindernisse.

Foto: DP World Tour

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