Das American Express, früher bekannt als Desert Classic, ist das dritte Turnier in diesem Jahr und wird in jedem Jahr mit Amateuren an der Seite der Profis ausgetragen. So aber nicht in diesem Jahr, weshalb sich die Profis alleine den Tücken des PGA West Stadium Course in La Quinta widmen müssen.

Grund dafür ist anhaltende Gefahr durch das Corona-Virus. Traditionell wird das Pro-Am-Format auf drei unterschiedlichen Kursen ausgetragen: dem PGA West Stadium Course, dem Nicklaus Course und dem La Quinta Country Club. Doch in diesem Jahr müssen die Spieler ohne die Amateure mit dem Stadium Course vorliebnehmen, der eigentlich für die Finalrunde des Turniers gedacht ist. 123golfsport nennt fünf interessante Fakten über den West Stadium Course:

1. Inspiriert von schottischen Kursen

Der Architekt Peter Dye erschuf den Stadium Course und ließ ihn 1986 errichten. Der Name des Kurses rührt daher, dass Dye Zuschauerplätze in die natürliche Umgebung der Spielbahn einbauen ließ. Inspiriert wurde der Architekt bei der Planung von den traditionellen schottischen Links-Kursen.

2. Eine Strecke von 7.300 Yards

Vom Abschlag bis zum letzten Loch müssen die Spieler beim American Express auf dem Kurs unglaubliche 7.300 Yards zurücklegen. Der 72-Par-Kurs mit seiner übermäßigen Länge, wilden Konturen und tiefen Gebüsch brachte sowohl Profis als auch Amateure bei den vergangenen Turnieren bereits an ihre Grenzen.

3. Das kürzeste Loch

Das kürzeste und meist gefürchtete Loch des Stadium Course ist das 17. Loch, das wegen seines Grüns in der Mitte eines Teiches den Spitznamen „Alcatraz“ trägt. Vom Abschlag beträgt die Länge 168 Yards.

4. Das längste Loch

Mit 617 Yards vom Abschlag ist das elfte Loch das längste Loch auf dem von Dye designten Kurs. Bei dem Loch mit dem Spitznamen „Eternity“ sollten die Spieler die Bunker links vom Abschlag vermeiden, weshalb sie versuchen, den Ball insbesondere beim ersten Schlag so weit wie möglich nach rechts zu befördern.

5. Fun Fact: Profis ließen den Kurs vorerst von der Liste streichen

1987 wurde das Desert Classic zum ersten Mal auf dem Stadium Course ausgetragen. Doch das nächste Mal sollte der Kurs bei dem Turnier erst 2016 wieder gespielt werden, da Profis der PGA Tour die Strecke als zu hart empfanden und ihn deshalb von der Liste der Gastgeber-Plätze streichen lassen wollten. 2015 wurde das Verbot jedoch aufgehoben und seitdem wird die Finalrunde des Pro-Am-Turniers wieder auf dem Kurs ausgetragen.

Foto: Jonathan – stock.adobe.com

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